Barack Obama besucht überraschend den Irak
publiziert: Dienstag, 7. Apr 2009 / 16:19 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 7. Apr 2009 / 21:02 Uhr

Bagdad - Nach seiner Europa-Rundreise hat US-Präsident Barack Obama überraschend auch den Irak besucht. Er rief die Politiker im Irak dazu auf, sich politisch zu verständigen Verantwortung zu übernehmen.

Die «Air Force One» landete den Angaben zufolge um 16.42 Uhr Ortszeit auf dem Flughafen von Bagdad.
Die «Air Force One» landete den Angaben zufolge um 16.42 Uhr Ortszeit auf dem Flughafen von Bagdad.
3 Meldungen im Zusammenhang
Die verschiedenen Volksgruppen und Parteien müssten ihre Differenzen im rechtsstaatlichen und demokratischen Rahmen lösen, forderte Obama vor US-Soldaten im Al Fao-Palast, der zum US-Militärstützpunkt Camp Victory nahe dem Flughafen Bagdad gehört.

Nach einem Treffen mit dem irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki lobte Obama den «enormen Fortschritt» im Irak. Die Zahl der Gewalttaten seien weniger geworden, in der Politik seien manche Fortschritte erzielt worden.

«Aber es gibt noch viel Arbeit», betonte Obama bei seinem vierstündigen Besuch im Irak. Die irakische Führung müssen sich nach den Worten Obamas den zahlreichen Aufgaben im Lande stellen.

Er würdigte vor den jubelnden Soldaten die «brillante» Leistung der US-Militärs, deren Einsatz entscheidend dafür sei, dass der Irak «kein sicherer Hafen für Terroristen» werde und die US-Truppen sicher nach Hause gebracht werden könnten.

Verringerung der US-Truppen

Die Verringerung der US-Truppen im Zweistromland von derzeit 140'000 auf höchstens 50'000 Mann bis Ende August 2010 gehört zu den zentralen politischen Vorhaben Obamas.

Obama plant einen drastischen Abbau der US-Truppen im Irak. Im Februar gab er bekannt, dass bis Ende August 2010 zunächst die Kampftruppen in die USA heimkehren sollen.

Bereits in den nächsten sechs Monaten sollen 12'000 Soldaten das Land verlassen. Ein Übergangskontingent von 35'000 bis 50'000 Soldaten soll noch von September 2010 bis Ende 2011 im Irak bleiben.

In den vergangenen Tagen gab es wieder zahlreiche Anschläge im Irak mit Dutzenden Toten. Allein am Montag kamen bei einer Serie von Autobomben-Anschlägen insgesamt 34 Menschen ums Leben, fast 130 wurden verletzt. Am Dienstag wurden acht Menschen getötet und 20 verletzt, als im Bagdader Schiitenviertel Kasamijah eine Autobombe gezündet wurde.

(smw/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 5 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bagdad - Die Sicherheitslage im Irak ... mehr lesen
Im März seien durch Kämpfe so wenige wie seit Kriegsbeginn nicht mehr umgekommen, so der Oberkommandierende Raymond Odierno.
 
Es sei neidlos eingestanden: Kein Politiker watet derzeit so locker durchs Händemeer wie Barack Obama. mehr lesen
Bagdad - Knapp drei Monate vor ... mehr lesen
Jüngst hatte die Gewalt eine Abnahme verzeichnet.
Ja, da haben Sie wohl recht, ...
lieber Magnus!

Steinbrücks ironisch-sarkastische Art kann, je nach Thema und Ziel ausserordentlich lachnervenreizend-humorvoll-heilend wirken - sogar! Blochers Art ist schlicht und einfach verletzend - keinesfalls witzig ....

Im Fall, wo er, Steinbrück, ein passendes Opfer haben musste, da war die Schweiz wohl das einzige Land, welches ihm als Beispiel diente ... An andere Zielscheiben hatte er sich nicht gewagt, denke ich. So gesehen ist er also nicht weit von blocherschen Motivationen weg - grins ...

Jetzt hat ja Steinbrück das "Opfer", das anzuvisierende Ziel wechseln müssen ... Jetzt sind es einfach die zu-gut verdienenden Reichen, die im Ausland ihr Geld anlegen oder sogar dort einen Wohnsitz haben ....

Das wird wohl ein riesen Theater geben, wenn sich Steinbrück da bei einem dieser einflussreichen Prasser vergreifen sollte ...!
Nur eine kleine Bemerkung noch
Der Steinbrück ist ein hervorragender Finanzfachman! Darin und in der Loyalität zu Deutschland ist er dem doofen Blocher um Welten überlegen. Steinbrück würde niemals ein deutsches Gesetz mit einem türkischen General auch nur erörtern!
Es gibt da schon Unterschiede, lieber thomy, aber so ernst hatten Sie den Vergleich ja auch nicht gemeint.
Sie sagen es, Magnus -
Ja, diese Art zu kritisieren, das ist ja leider SVP-typisch geworden ... Es muss ja nicht einmal stimmen, WAS da von so einem Typen gesagt wird und gemeint ist! Aber eigentlich müssten solche Geister längst erledigt sein. Wieder einmal: Die nächsten Wahlen werden zeigen, wie dumm oder wie intelligent die schweizerischen Wähler wirklich sind!

Zum Kavalleristen Steinbrück ist nur noch zu sagen (wenn er nicht Deutscher Minister wäre, so käme ich noch auf die Idee, dass er AUCH dieser unsäglich doofen Volkspartei angehört ....):

Nun, dieser Steinbrück hat sich ja jetzt offenbar ein neues Ziel (vielleicht wählerwirksamer ...) gesucht und gefunden - Sie habens sicher auch gelesen: Er will jetzt die reichen Deutschen mit mehr als 500'000 Euro Vermögen (auch Einkommen?) überraschen besuchen können, um die reale Situation mit den angegebenen Daten überprüfen zu können! Ich finde, das ist das Schlaueste, was dieser Steinbrück bisher von sich gegeben hat ....!

Er wird sich noch wundern, wenn er z.B. seine reichen Autorennfahrer an ihrem angeblichen Domizil in der Schweiz oder in anderen Staaten besuchen will, was er da zu hören bekommen wird ...! Aber bis zu den Wahlen wird dieser gescheite Gedanke wohl reichen, so dass er noch einige hundert Stimmen dazu gewinnen wird, die er mit der Schweizer-Aktion sicher verloren hat! Gescheit ist der Mann - fast so "blitzgescheit", wie der Blocher ...! grins ...
Und wie man sie angreift!
Landesverräterin hat ein Parteipräsident, wohl gemerkt ein Schweizer Parteipräsident, sie genannt!
Da sind doch die Ausfälle des Steinbrücks geradezu Liebkosungen.
(Ich möchte überhaupt einmal wissen, was wir ausser vielleicht ein paar Bunkern in den Bergen verraten könnten. Sind wir nicht die offenste Demokratie der Welt mit den ehrlichsten Bürgern, den fleissigsten Leuten und Vorbild für die Ganze Welt?)
Dies ist das Eine ...
... Und wo, liebe news.ch-Redaktion, ist der Bericht, der in der Berner Zeitung so getitelt ist:

http://www.bernerzeitung.ch/ausland/europa/CalmyRey-schwaermt-von-Bara...

Ich denke ..., da kommt die Schweiz, resp. die von soooo vielen Rechten soooo geliebte BR Calmy-Rey sehr gut weg !

Offenbar kann sie mehr, was wir ja bereits wussten (!), als vielen (auch Ihnen hier von der Redaktion?) lieb ist - Meine herzliche Gratulation Frau Bundesrätin Micheline Calmy-Rey für diese aussenpolitische, diplomatische Leistung !
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Schon wieder ein Vorfall am Weissen Haus.
Schon wieder ein Vorfall am Weissen Haus.
USA  Washington - Ein Metallteil, das über den Zaun des Weissen Hauses in Washington geworfen wurde, hat vorübergehend einen Alarm in der Residenz des US-Präsidenten ausgelöst. mehr lesen 
Achtens Asien Mit seinem Besuch in Vietnam hat US-Präsident Obama seine seit acht Jahren verfolgte Asienpolitik abgerundet. Die einstigen Todfeinde USA und ... mehr lesen  
Obama in Hanoi mit der Präsidentin der Nationalversammlung, Nguyen Thi Kim Ngan auf einer Besichtigungstour: Willkommenes Gegengewicht zu China.
US-Wahlen  Washington - Der US-Republikaner Marco Rubio will nicht als Vize-Präsidentschaftskandidat ... mehr lesen  
Mit 55,8 Prozent der Stimmen  Orlando - Im US-Wahlkampf hat die libertäre Partei den ehemaligen Gouverneur Gary Johnson ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 14°C 27°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Basel 17°C 27°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
St. Gallen 16°C 25°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Bern 16°C 26°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, wenig Regen wolkig, aber kaum Regen
Luzern 17°C 26°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Genf 18°C 27°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt
Lugano 20°C 25°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten