Basel weist 29-jährigen Schläger aus
publiziert: Freitag, 1. Feb 2008 / 23:15 Uhr

Basel - Ein 29-jähriger Türke, der am letzten Samstag in Basel einen 76-Jährigen zusammengeschlagen hatte, wird aus der Schweiz ausgewiesen. Seine Niederlassungsbewilligung C wird ihm entzogen.

Nach dem Aussteigen schlug der Täter so brutal zu, dass das Opfer bewusstlos wurde. (Symbolbild)
Nach dem Aussteigen schlug der Täter so brutal zu, dass das Opfer bewusstlos wurde. (Symbolbild)
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Dies sagte der Basler Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass (FDP) gegenüber der Sendung «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens. Es könne nicht toleriert werden, dass ein Mann sich in Basel aufhalte, der solche Straftaten verübe. Zudem sei der 29-Jährige bereits früher mehrmals gewalttätig geworden.

Trotz der Ausweisung aus der Schweiz dürfe es aber nicht sein, dass der Mann seine Strafe nicht absitze, sagte Andreas Räss, Leiter des Migrationsamtes Basel. Näheres über die Situation des 29-Jährigen konnte er nicht sagen.

Dieser sei aber zweifellos in der Schweiz verwurzelt. Die Ausweisung sei für ihn deshalb sicher hart, sagte Räss.

Täter war angetrunken

Der 76-Jährige und der 29-jährige Türke waren sich am letzten Samstag in der S-Bahn zwischen Kaiseraugst AG und Basel in die Haare geraten. Das spätere Opfer massregelte den 29-Jährigen, weil er im Zug rauchte. Der angetrunkene Täter rastete aus.

Nach dem Aussteigen im Bahnhof Basel schlug der Täter so brutal zu, dass das Opfer bewusstlos wurde. Dessen Kollege konnte ihn dennoch festhalten, bis die Polizei eintraf. Das Opfer hatte schon im Zug die Polizei anrufen wollen; das Verbinden zwischen Baselbieter und Basler Polizei klappte aber nicht.

Das Opfer erlitt nicht nur einen Schädelbruch, sondern auch eine Hirnverletzung. Der 76-jährige Schweizer ist aber nicht mehr in Lebensgefahr. Der 29-jährige Türke kam darauf in Untersuchungshaft.

(smw/sda)

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