Baselland geht neue Wege in Primarlehrerausbildung

publiziert: Mittwoch, 22. Nov 2000 / 15:54 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 22. Nov 2000 / 16:22 Uhr

Liestal - Selbstständige Lerngruppen, Internet-Kommunikation und geringe Präsenzzeit statt dem Drücken der Schulbank bei starren Stundenplänen: Bei der Ausbildung von Primarlehrern geht der Kanton Baselland für die Schweiz neue Wege.

Mit dem neuen Ausbildungskonzept reagiere man auf die sich ändernden Bedürfnisse, sagte der Baselbieter Erziehungsdirektor Peter Schmid am Mittwoch vor den Medien. Zielgruppen sind vor allem Menschen, die neben der Primarlehrer-Ausbildung eigene Kinder erziehen oder einem Nebenverdienst nachgehen. Ein Pilotprojekt startet im Sommer 2001.

Kein Fernstudium

Der neue Ausbildungsgang sei kein Fernstudium, betonte Barbara Seidemann vom Lehrerseminar Liestal. Die Studierenden verbringen pro Woche zwei Tage am Lehrerseminar. An den anderen Tagen müssten sie für Gruppenarbeiten und individuelle Studienleistungen noch einmal 20 bis 25 Stunden pro Woche aufwenden.

Eine wichtige Rolle soll das Internet spielen: Mit E-Mails und über elektronische «Fach-Briefkästen» sollen die Auszubildenden mit den Lehrkräften im ständigen Kontakt stehen und auch Diskussionen innerhalb der Lerngruppe führen. Die Auszubildenden erhalten in diesem Konzept eine hohe Flexibilität bezüglich ihrer Zeiteinteilung und ihres Zeitaufwands. Flexibel ist auch die Ausbildungsdauer: Sie ist auf drei bis vier Jahre angelegt. Das Mindestalter für die Auszubildenden wurde auf 23 Jahre festgelegt: Bei jüngeren Leuten befürchte man eine Überforderung durch die hohe Selbstverantwortung. Zudem muss die Eignung für diese Form der Ausbildung bei der Aufnahme nachgewiesen werden.

Das Pilotprojekt des Kantons Baselland umfasst zwei Ausbildungsdurchgänge mit je 20 Auszubildenden in den nächsten zwei Jahren. Es wird von der Universität Zürich kritisch begleitet und wissenschaftlich untersucht. Bewährt sich das Konzept, so soll es weitergeführt werden, sagte Schmid.

Die Ausbildung steht Bewohnerinnen und Bewohnern jener Kantone offen, mit denen das Baselbiet das regionale Schulabkommen abgeschlossen hat (BS, FR, SO, AG, BE, ZH, LU) - sofern der jeweilige Kanton nicht einen Vorbehalt anbringe, wie Schmid einschränkte.

(bb/AP)

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