Basler Bischof wirft CVP mangelnde Konsequenz vor
publiziert: Sonntag, 10. Aug 2003 / 16:51 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 10. Aug 2003 / 17:09 Uhr

Bern - Der Bischof von Basel, Kurt Koch, fordert die CVP auf, über die Bücher zu gehen und zu überlegen, was das C in ihrem Namen bedeutet. CVP-Präsident Phillip Stähelin wollte sich gegenüber "News.ch" nicht dazu äussern.

Für den Basler Bischof Kurt Koch ist die CVP zu Progressiv.
Für den Basler Bischof Kurt Koch ist die CVP zu Progressiv.
Die christlichen Politiker müssen sich langsam überlegen, was sie tun, sagt Koch in einem in der SonntagsZeitung veröffentlichten Interview. Man kann nicht auf der einen Seite das C im Namen tragen und auf der anderen Seite permanent sagen, der Glaube sei eine Privatsache und habe mit der Politik nichts zu tun.

Der Bischof äussert sich im Zusammenhang mit der Debatte um die registrierten Partnerschaften von Homosexuellen. Der Vatikan hatte Ende Juli alle Gläubigen und katholischen Politiker zum Widerstand gegen die Legalisierung von Ehe-ähnlichen Partnerschaften von Homosexuellen aufgerufen und homosexuelle Praktiken in einem Dokument der Glaubenskongregation als Sünde bezeichnet.

Verschiedene CVP-Politiker äusserten sich kritisch dazu. In der Vernehmlassung hatte die CVP die registrierte Partnerschaft befürwortet, sich aber gegen homosexuelle Ehen und gegen das Recht homosexueller Paare auf Adoption von Kindern ausgesprochen.

Die CVP tendiere auch in der Frage der Fristenregelung oder in sozialen und wirtschaftlichen Bereichen immer mehr dazu, den Glauben zur reinen Privatsache zu erklären, sagt der Basler Bischof im Interview. Die Partei brauche eine Christentum-Verträglichkeits-Prüfung.

CVP-Sprecherin Béatrice Wertli sagte, die Partei lasse sich keine Vorschriften machen. Sie verfolge eine Politik im christlich-abendländischen Sinn. Das C im Parteinamen stehe für entsprechende Werte. So sei etwa im Zusammenhang mit den registrierten Partnerschaften Nächstenliebe ein zentraler Wert.

(tr/sda)

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