Bauer heuert Schläger auf Nachbarn an
publiziert: Mittwoch, 23. Jun 2010 / 10:25 Uhr

Rehetobel AR - Nach der brutalen Attacke auf einen 34-jährigen Bauern in Rehetobel von Anfang Juni hat die Polizei die beiden mutmasslichen Täter und zwei weitere Beteiligte gefasst. Auftraggeber der Gewalttat war ein Nachbar des Opfers, ein 56-jähriger Landwirt.

Die beiden mutmasslichen Täter und zwei weitere Beteiligte wurden gefasst.(Symbolbild)
Die beiden mutmasslichen Täter und zwei weitere Beteiligte wurden gefasst.(Symbolbild)
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Als Tatmotiv nannte die Polizei einen «jahrelangen Nachbarschaftsstreit, Neid und Missgunst». Die beiden Schläger, zwei Serben, sollen vom Auftraggeber 17'000 Franken erhalten haben, wie es im Communiqué heisst.

Die Täter hatten ihrem Opfer am 8. Juni am frühen Morgen im Stall aufgelauert, es mit Schlagstöcken brutal zusammengeschlagen und verletzt liegen gelassen. Der Bauer wurde mit gebrochener Nase, einem gebrochenen Finger, Platzwunden und Prellungen ins Spital gebracht.

Eine Woche lang im Spital

Er befand sich gut eine Woche lang im Spital, konnte inzwischen aber wieder nach Hause zurückkehren, wie Polizeisprecher Ueli Frischknecht sagte.

Die Polizei bezeichnete die Tat als «äusserst brutal». Gemäss den bisherigen Erkenntnissen hätten die Täter aber nicht die Absicht gehabt, den 34-jährigen Bauern zu töten.

Nach der Tat bedrohten die Täter ihren Auftraggeber und verlangten von ihm weitere 30'000 Franken. Darauf stellte sich der 56-jährige Schweizer der Polizei.

Aufgrund von Hinweisen festgenommen

Aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung ermittelte die Polizei die beiden mutmasslichen Schläger. Sie wurden in Zusammenarbeit mit der St. Galler Kantonspolizei verhaftet. Festgenommen wurden auch ein 28-jähriger Schweizer und ein 37-jähriger Belgier.

Die beiden sollen die Schläger vermittelt haben. Die beiden Serben, der 28-jährige Schweizer und der Belgier befinden sich in Untersuchungshaft.

Der Auftraggeber wurde von der Polizei befragt, aber nicht in Haft gesetzt. Für ihn gebe es keinen Haftgrund, erklärte Frischknecht gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.

(ade/sda)

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