Reicht es trotz Krankheit zum vierten Titel in Folge?

Beachvolleyball-EM: Harte Konkurrenz für die Lacigas

publiziert: Mittwoch, 5. Sep 2001 / 11:58 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 5. Sep 2001 / 12:14 Uhr

Jesolo - Von Donnerstag bis Sonntag nehmen die besten 24 Beachvolleyball-Teams Europas an der Europameisterschaft in Jesolo (Italien) abermals Anlauf, die dreifachen Gewinner Paul und Martin Laciga zu entthronen. Mit Stefan Kobel/Patrick Heuscher und Sascha Heyer/Markus Egger zählen zwei weitere Schweizer Teams zu den Medaillenanwärtern.

Die Laciga-Brüder flogen heute, Mittwoch, mit der hervorragenden Saisonbilanz von fünf 2. (Espinho, Stavanger, Berlin, Teneriffa und Gstaad), einem 3. und zwei 5. Rängen auf der World Tour nach Venedig. Zudem befanden sich die Freiburger für kurze Zeit an der Weltranglisten-Spitze.

Das Viertelfinal-Out an der WM in Klagenfurt vor einem Monat soll nun mit dem vierten EM- Titel in Folge kompensiert werden.

Allerdings verlief die Vorbereitung nicht optimal. Schon seit vier Wochen kämpfen Paul und Martin mit einer Infektion der oberen Atemwege, das ein Flugverbot für Paul zur Folge hatte und eine Teilnahme an den Goodwill Games in Brisbane verunmöglichte. Dann erlitt Martin Laciga eine Lebensmittelvergiftung.

Ein geregeltes Training war erst nach den Schweizer Meisterschaften in Bern, an denen die Lacigas eigentlich erstmals seit fünf Jahren wieder hatten starten wollen, vor rund anderthalb Wochen wieder möglich.

«Uns fehlt die Wettkampfpraxis. Das letzte Turnier in Ostende liegt bereits drei Wochen zurück», sagt der immer noch verschnupfte Paul Laciga. «Wir sind keine Übermenschen! Deshalb ist die Titelverteidigung nicht sehr realistisch.»

Wegen der Abwesenheit von Kobel/Heuscher (als Laciga-Ersatz an die Goodwill Games) absolvierten Paul und Martin Laciga in Gerlafingen sowie Zürich-Fluntern intensive Trainingseinheiten mit Sascha Heyer und Markus Egger.

Die letztjährigen Final-Konkurrenten der Lacigas fahren mit einer klaren Zielsetzung vor die Tore Venedigs. Obwohl sie wie die deutschen Olympia-Dritten Ahmann/Hager nur dank einer Wildcard starten dürfen, stellt Egger klar: «Wir wollen unter die Top 5.»

An der EM 2000 in Bilbao hatte das aufgrund von Verletzungen ihrer Standardpartner Walser (Heyer) und Vesti (Egger) neuformierte Duo mit der Finalqualifikation für eine positive Überraschung gesorgt.

Als Vorteil könnte sich für Paul und Martin Laciga der Jetlag der Goodwill-Games-Teilnehmer erweisen. Die Norweger Kjemperud/Hoidalen - in Brisbane spielte ausnahmsweise Maaseide anstatt Hoidalen -, das russische Topduo Jermischin/Kuschnerew, die Spanier Diez/Correa und auch Kobel/Heuscher kehren erst kurz vor den ersten Spielen in Jesolo aus Australien zurück.

Gleichwohl betrachtet Paul Laciga die genannten Teams als Favoriten auf den EM- Titel. Der 30-jährige Kerzerser sieht aber auch in den Landsleuten harte Konkurrenz: «Kobel/Heuscher und Heyer/Egger sind heisse Medaillenanwärter.»

Bei den Frauen ist die Schweiz mit Nicole Benoît/Simone Kuhn sowie Denise Kölliker/Karin Trüssel vertreten. Der Kampf um die ersten drei Plätze dürfte allerdings ohne die beiden Teams vonstatten gehen.

Erste Anwärterinnen auf die «Krone» sind die italienischen Titelverteidigerinnen Bruschini/Solazzi sowie die WM- Dritten Celbova/Dosoudilova aus Tschechien.

Beachvolleyball-EM in Jesolo (It) vom 6. bis 9. September.
Schweizer Aufgebot:
Männer: Paul Laciga/Martin Laciga, Stefan Kobel/Patrick Heuscher, Sascha Heyer/Markus Egger.
Frauen: Nicole Benoît/Simone Kuhn, Denise Kölliker/Karin Trüssel.

(Stefan Baumgartner /sda)

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