Bei MobilCom sind mehr Arbeitsplätze in Gefahr als bisher bekannt

publiziert: Donnerstag, 19. Sep 2002 / 08:35 Uhr

Berlin - Die Rettung des schwer angeschlagenen deutschen Telekommunikationsunternehmens MobilCom stösst auf immer neue Probleme. Laut Medienberichten sollen mehrere hundert der rund 5500 Arbeitsplätze gestrichen werden - mehr als bisher erwartet.

Die "Financial Times Deutschland" berichtete, MobilCom wolle 130 Mio. Euro (190 Mio. Franken) einsparen und dafür 800 Arbeitsplätze streichen. Teilweise wurden in Medienberichten sogar noch höhere Zahlen genannt. MobilCom wollte dies nicht kommentieren.

Die Vertreter der Arbeitnehmer hofften, dass ein Stellenabbau ohne betriebsbedingte Kündigung über die Bühne gehen könne. Seit Anfang Jahr seien bei MobilCom bereits rund 500 Arbeitsplätze weggefallen, ohne dass es zu Kündigungen gekommen sei.

Wegen der andauernden Prüfung von Sicherheiten durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau muss die deutsche Regierung nun doch für die geplante Soforthilfe von 50 Mio. Euro (über 70 Mio. Franken) bürgen.

Die Regierung werde die Absicherung "für eine gewisse Zeit" übernehmen, sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums. Damit muss die Hilfe - entgegen erster Aussagen - bei den EU-Wettbewerbshütern als mögliche Beihilfe angemeldet werden.

Die Banken sahen sich laut Regierung ausser Stande, in so kurzer Zeit die Voraussetzungen und Sicherheiten für die Soforthilfe abschliessend zu prüfen. Die Regierung geht aber weiter davon aus, dass MobilCom doch noch ein Darlehen "nach banküblichen Kriterien" erhalten wird - also ohne Absicherung des Staates.

(bert/sda)

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