Bei Telefon 143 läuft der Draht heiss
publiziert: Freitag, 23. Mai 2003 / 11:00 Uhr

Zürich - 35 000 Mal hat im vergangenen Jahr bei der Nummer 143, der Dargebotenen Hand, das Telefon geläutet. An tatsächlichen Telefongesprächen registrierte die Stelle 24 000. Bei den übrigen hiess es etwa falsch gewählt, oder jemand schwieg in den Hörer.

Die Schweizer Telefonseelsorge 143 - Die Dargebotene Hand hilft in Krisensituationen.
Die Schweizer Telefonseelsorge 143 - Die Dargebotene Hand hilft in Krisensituationen.
Gut 17 000 Anrufende waren Frauen, wie aus dem Jahresbericht 2002 von Telefon 143 hervorgeht. Knapp 760 Anrufende waren Kinder und Jugendliche bis etwa 20 Jahre, 4500 waren über 60 Jahre alt.

Mit 34 Prozent am häufigsten sprachen die Anrufenden über Beziehungskrisen und/oder Einsamkeit. 23 Prozent suchten Rat wegen starker psychischer Belastungen oder weil sie gar daran dachten, sich das Leben zu nehmen.

19 Prozent hatten soziale Probleme etwa im Zusammenhang mit der Arbeit oder mit der Wohnung. 11 Prozent der Gespräche betrafen Suchtfragen, Gewalt oder Sexualität.

Die 143-Mitarbeitenden - einschliesslich die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder - leisteten insgesamt 145 000 Stunden unbezahlte Arbeit. Bei einem Stundenansatz von 35 Franken entspricht dies einer Wertschöpfung von 625 000 Franken.

Beiträge erhält die Organisation von verschiedensten kirchlichen und privaten Stellen. Bei Aufwendungen von insgesamt knapp 90 000 Franken resultierte ein Defizit von gegen 45 000 Franken.

(fest/sda)

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