Belgisch-russisches Raumfahrerteam kehrt von ISS zur Erde zurück
publiziert: Sonntag, 10. Nov 2002 / 12:54 Uhr

Moskau - Reges Treiben auf der Internationalen Raumstation ISS: Während ein dreiköpfiges russisch-belgisches Team nach neun Tagen im All wohlbehalten zur Erde zurückgekehrt ist, bereitet sich schon die nächste Gruppe auf ihre Reise zur ISS vor.

So soll die geplante ISS-Raumstation einmal fertig aussehen
So soll die geplante ISS-Raumstation einmal fertig aussehen
Der Belgier Frank De Winne und seine beiden russischen Kollegen Sergej Saljotin und Juri Lontschakow setzten um 01.04 Uhr MEZ mit ihrer Sojus-Kapsel in der kasachischen Steppe auf, wie das Moskauer Kontrollzentrum mitteilte. Die Landung war etwas hart, sagte Flugkommandeur Saljotin vor Journalisten.

Die drei Männer wurden unmittelbar nach ihrer Ankunft in der Steppe von Helfern und Ärzten in Empfang genommen. Man setzte sie in spezielle Stühle, mit denen die Astronauten wieder an die Schwerkraft gewöhnen werden.

Die Ärzte attestierten allen drei Astronauten eine gute Verfassung. Der Rückflug von der ISS zur Erde hatte rund drei Stunden gedauert. Zu Ehren De Winnes, dem ersten Belgier in der ISS, war sogar Prinz Philipp von Belgien gekommen.

Bei seiner neuntägigen Mission hatte das Team die Rettungskapsel der ISS ausgetauscht. Zudem nahm De Winne, ein früherer Pilot der belgischen Luftwaffe, mit Unterstützung seiner russischen Kollegen zahlreiche wissenschaftliche Experimente vor.

Dabei ging es unter anderem um Knochen- und Herzkrankheiten. Von Tests über die Effekte kosmischer Strahlung auf Säugetier-Zellen erhoffen sich Wissenschaftler Erkenntnisse zur Zellalterung, die möglicherweise im Kampf gegen Alzheimer und Parkinson wichtig sein könnten.

In der Nacht zum Montag starten bereits die nächsten ISS-Besucher: Die Raumfähre Endeavour soll mit sieben Astronauten an Bord ins All abheben.

(fest/sda)

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