Bergbahnen der Weisse Arena Gruppe schauen auf guten Winter zurück
publiziert: Donnerstag, 18. Sep 2003 / 16:34 Uhr

Laax - Die Weisse Arena Gruppe in Laax GR verzeichnet für das Ende April abgeschlossene Geschäftsjahr 2002/03 Rekordwerte beim Umsatz und Cash flow. Zudem besuchten erstmals mehr als eine Million Wintergäste das Skigebiet Alpenarena von Flims/Laax.

Verwaltungspräsident der Weissen Arena, Reto Gurtner.
Verwaltungspräsident der Weissen Arena, Reto Gurtner.
Mit 1 007 873 Gästen oder 13,3 Prozent mehr als im Vorwinter knackte die Bergbahnunternehmung, eine der grössten in der Schweiz, zum ersten Mal die Millionengrenze. Der Besucherandrang erhöhte den Umsatz um 2,9 Prozent auf 63,5 Mio. Franken, wie an der Bilanzmedienkonferenz in Laax bekannt gegeben wurde.

Bei einem Zuwachs von 14 Prozent erreichte auch der Cash flow mit 13,7 Mio. Fr. einen neuen Höchstwert. Gleichzeitig konnte die Verschuldung um 8,4 Mio. Fr. auf 120 Mio. Fr. reduziert werden. Die Eigenkapitalquote stieg dadurch um 1,5 auf 16,8 Prozent. Ziel der Unternehmung ist es, die Quote auf 30 Prozent zu bringen.

An Reingewinn weist die Weisse Arena Gruppe 1,1 Mio. Fr. aus, gegenüber 333 000 Fr. im letzten Jahr. Der Verwaltungsrat will auf eine Dividendenausschüttung verzichten und den Überschuss zur Stärkung der Eigenkapitalbasis auf die neue Rechnung vortragen.

Immer mehr als gutes Geschäft erweist sich für die Gruppe der Bereich der Wintersportartikel-Vermietung. Der Umsatz kletterte von 730 000 Fr. im ersten Winter 1996/97 auf unterdessen über 3 Mio. Franken.

Laut Verwaltungspräsident Reto Gurtner will die Weisse Arena Gruppe in den nächsten drei Jahren zwischen 20 und 25 Mio. Fr. investieren. Sämtliche Schlepplifte im Skigebiet sollen durch moderne Sesselbahnen ersetzt werden. In den letzten sieben Jahren wurden insgesamt 100 Mio. Fr. investiert.

(bert/sda)

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