Bern fordert Sommerpause für Flugplatz Meiringen

publiziert: Samstag, 8. Nov 2008 / 00:48 Uhr

Bern - Bis Freitag haben sich die Kantone mit Militärflugplätzen zum neuen Stationierungskonzept äussern können. Der Berner Regierungsrat fordert für den Militärflugplatz Meiringen eine viermonatige Sommerpause.

Die aufgeheizte Stimmung im Oberhasli besorgt den Kanton.
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Die kantonalbernische Exekutive teilte Verteidigungsminister Samuel Schmid den Wunsch nach der Sommerpause in Meiringen in einem Brief mit. Die Standortregion Oberhasli hatte dasselbe bereits im Februar verlangt.

Zudem verlangt die Berner Regierung eine je hälftige Aufteilung der lauteren F/A-18- und der weniger lauten Tiger-Flotte zwischen den Flughäfen Meiringen und Sitten. Bis das neue Konzept steht, soll vorerst eine Übergangslösung von zwei Monaten Sommerpause eingeführt werden.

Der Regierungsrat beobachte die aufgeheizte Stimmung im Oberhasli wegen der Lärmbelastung mit Sorge, heisst es weiter. Einerseits sei der Flugplatz als Arbeitgeber im Oberhasli willkommen. Andererseits stelle auch der Tourismus in der Region einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar.

Luzern zufrieden

Der Kanton Luzern ist mit dem Stationierungskonzept 2009 zufrieden. Es bleibt bei 2000 Flugbewegungen und der Sommerpause. Diese Lösung werde heute auch von der Bevölkerung in Emmen getragen, sagte die Luzerner Sicherheitsdirektorin Schärli gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.

Eingetroffen sind ausserdem bereits die Stellungnahmen der Kantone Waadt und Freiburg. Noch steht jene des Wallis aus.

(ht/sda)

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