Bern plant neuen Tiefbahnhof für eine Milliarde

publiziert: Samstag, 15. Nov 2008 / 00:48 Uhr

Bern - Der Kanton Bern plant im Hauptbahnhof Bern einen neuen Tiefbahnhof für den Regionalverkehr und einen neuen Zugang. Damit soll der zweitgrösste Bahnhof der Schweiz leistungsfähiger werden.

Der Bahnhof Bern soll leistungsfähiger werden.
Der Bahnhof Bern soll leistungsfähiger werden.
Der Berner Bahnhof gerate mit seinen täglich über 150 000 Reisenden an seine Kapazitätsgrenzen, sagte die kantonale Baudirektorin Barbara Egger-Jenzer vor den Medien in Bern. Besonders prekär sei die Lage im Tiefbahnhof des Regionalverkehrs Bern-Solothurn (RBS).

Die Perrons sind zu kurz für heutige S-Bahn-Züge und zu eng für die Passagierströme. Auch der Anschluss an den SBB-Bahnhof ist mit seinen langen und kurvigen Umsteigewegen nicht optimal. Deshalb wird der neue Tiefbahnhof unterhalb den SBB-Geleisen geplant. Über eine so genannte Verteilebene werden die Reisenden per Rolltreppen direkt umsteigen können.

Ein neuer Zugang im Westen Richtung Hirschengraben soll ausserdem den Haupteingang des Bahnhofs entlasten. Laut Prognosen werden bis im Jahr 2030 nämlich rund 50'000 Fahrgäste mehr als heute den Fernverkehr und die S-Bahnen benutzen.

Finanzierung nicht gesichert

Egger erklärte, die geplanten Arbeiten am «Jahrhundertprojekt Zukunft Bahnhof Bern» würden einen späteren allfälligen Ausbau der SBB nicht behindern. Eine in Auftrag gegebene Studie soll die Planung zusätzlich absichern.

Das Projekt soll in den kommenden knapp 20 Jahren realisiert werden. Die Verantwortlichen gehen von rund einer Milliarde Franken Gesamtkosten aus. Die Finanzierung ist noch nicht gesichert. Den grössten Anteil wird der Kanton Bern tragen müssen. Weitere Partner sowie der Bund werden sich voraussichtlich daran beteiligen.

(ht/sda)

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