Bern setzt auf Frühförderung sozial schwacher Kinder

publiziert: Freitag, 1. Dez 2006 / 15:24 Uhr

Bern - Mit Hausbesuchen will die Stadt Bern die Frühförderung von Kleinkindern aus sozial schwachen Familien vorantreiben. Ziel ist, dass die Kinder dereinst im Schulalter gleiche Startchancen haben wie ihre Schulkameraden.

Heute stehen schon viele Kinder zum Schulbeginn «weit hinter der Startlinie».
Heute stehen schon viele Kinder zum Schulbeginn «weit hinter der Startlinie».
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Heute stehe ein immer grösser werdender Teil der Kinder zum Schulbeginn «weit hinter der Startlinie», sagte die Stadtberner Schuldirektorin Edith Olibet vor den Medien laut Redetext. Dieses Defizit sei im Verlauf der Schulzeit oft nur noch schwer aufzuholen.

Die Stadt Bern will deshalb verstärkt auf die Frühförderung sozial schwacher Kinder setzen. In vorerst vier geeigneten Quartieren werden speziell ausgebildete Hausbesucherinnen die Eltern begleiten und ihnen Tipps geben, wie sie ihre Kinder mit Spielaktivitäten gezielt fördern können.

In Gruppentreffen können die Eltern den Erfahrungsaustausch pflegen. Das Programm richtet sich insbesondere an sozial schwache Familien, die ihre Kinder zu Hause betreuen. Ein ähnliches Programm wird bereits erfolgreich in den Niederlanden und in Deutschland praktiziert.

Neben dem Hausbesuchsprogramm will die Stadt Bern auch die bereits bestehenden Angebote in Kindertagesstätten, Spielgruppen und Mütterzentren besser vernetzen und optimieren.

(smw/sda)

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