Berner Medientag zum Berner Modell
publiziert: Samstag, 15. Nov 2003 / 19:01 Uhr

Bern - Das Berner Modell darf nicht zu einer publizistischen Angleichung von Berner Zeitung und Bund führen. Auf diesen Nenner hat man sich am 13. Berner Medientag geeinigt. Unklar blieb, wie sich das Modell konkret ausgestalten wird.

Die Berner Zeitung soll sich auch weiterhin vom Bund unterscheiden.
Die Berner Zeitung soll sich auch weiterhin vom Bund unterscheiden.
Unter dem Titel Berner Modell - Ei des Kolumbus oder faules Ei? fand in Bern der gut besuchte 13. Berner Medientag statt.

Das Berner Modell sei nicht mit dem Stuttgarter Modell (eine Küche, zwei Restaurants) zu vergleichen, sagte Beat Lauber von der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ). Mit dem gewählten Kooperationsmodell blieben der Bundeshauptstadt zwei (Medien-)Küchen mit zwei Restaurants erhalten.

Alle Referenten beteuerten, dass die Unabhängigkeit beider Redaktionen oberste Priorität habe: Sollte es zu einer publizistischen Angleichung der beiden Zeitungen kommen, würde die Übung obsolet, sagte Albert Stäheli, Vorsitzender der Konzernleitung Espace Media Groupe.

Auch für den Chefredaktor der Berner Zeitung, Andreas Z´Graggen, wäre eine Angleichung, geschweige ein Verschwinden der Konkurrenzzeitung, ein echter Verlust, wie er sagte.

Bund-Chefredaktor Hanspeter Spörri machte klar, wie er dem Aufruf nach Unabhängigkeit nachkommen will: Die publizistische Zusammenarbeit werden wir weiterhin bei den NZZ-Regionalzeitungen suchen und nicht mit der Espace Media Groupe.

Für Spörri ist das Berner Modell dennoch alles andere als ein faules Ei: Es war das einzige Modell, das das Überleben des ´Bund´ garantierte. Ob es das Ei des Kolumbus sei, werde die Zukunft weisen. Im Moment sei es einfach das Ei des Berner Zeitung-Verlegers Charles von Graffenried.

(rr/sda)

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