Berner SVP schlägt Amstutz und Aebi vor

publiziert: Montag, 17. Nov 2008 / 11:26 Uhr / aktualisiert: Montag, 17. Nov 2008 / 22:39 Uhr

Bern - Die Berner SVP schlägt mit Adrian Amstutz einen etablierten Politiker und mit Andreas Aebi einen Newcomer für die Nachfolge von Bundesrat Samuel Schmid im Bundesrat vor. Beide kommen aus dem ländlichen Raum.

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Adrian Amstutz sagte auf Anfrage, er habe bisher Ambitionen auf einen Bundesratssitz mit Blick auf sein Geschäft verneint. Nun habe er sich anders organisiert und spüre den für eine Kandidatur nötigen Rückhalt. Auch Aebi sprach davon, dass er viel Unterstützung gespürt habe.

Der Vorschlag des SVP-Vorstands ist im Gegensatz zu jenem der Zürcher SVP endgültig. Im Kanton Bern muss die Nominierung der Bundesratskandidaten nicht von einer Delegiertenversammlung beschlossen werden.

Nicht zur Auswahl stand Nationalrat Rudolf Joder. Dieser hatte am Wochenende seinen Verzicht bekannt gegeben. Nachdem auch der Oberländer Nationalrat und Unternehmer Hansruedi Wandfluh abwinkte, wurde Andreas Aebi angefragt.

Fünf im Rennen

Zusammen mit dem Berner Stadtparlamentarier Erich Hess von der Jungen SVP sowie dem Schwyzer Nationalrat und AUNS-Präsidenten Pirmin Schwander hat sich der Kreis der Kandidaten nun auf fünf Namen ausgeweitet.

Aus einer Reihe weiterer Kantone werden in den nächsten Tagen Nominierungen von möglichen Bundesratskandidaten der SVP erwartet. Die SVP-Bundeshausfraktion entscheidet am 27. November, mit wem sie am 10. Dezember zur Bundesratswahl antreten will.

Heinz Tännler winkt ab

Nicht ins Rennen steigt der Zuger Regierungsrat Heinz Tännler, wie er am Montag eine Meldung des Regionaljournals Zentralschweiz von Radio DRS bestätigte. Der Vorstand der Kantonalpartei hatte die Nomination Tännlers einstimmig beschlossen - unter dem Vorbehalt, dass der Wunschkandidat dies auch wolle.

Am Sonntagabend erklärte Tännler der Parteileitung, er stehe nicht zur Verfügung. Er sei vor zwei Jahren in den Regierungsrat gewählt worden. Im Kanton stünden wichtige Herausforderungen an, die nun anzugehen seien. Dafür sei er auch gewählt worden.

(fest/sda)

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