Besetzung in Zürich und Genf beendet - in Lausanne nicht

publiziert: Montag, 30. Nov 2009 / 23:57 Uhr

Genf/Zürich/Lausanne - Nach fast zweiwöchiger Besetzung des grössten Hörsaals der Universität Zürich haben die Besetzer den Saal geräumt. Ebenso gaben die Studierenden in Genf das Auditorium wieder frei. Nicht so in Lausanne: Hier gehen die Proteste gegen das Bologna-System weiter.

Der Protest der Studierenden richtet sich vor allem gegen die Auswirkungen der sogenannten Bologna-Reform.
Der Protest der Studierenden richtet sich vor allem gegen die Auswirkungen der sogenannten Bologna-Reform.
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Nach den Zürchern gaben auch die Genfer Studierenden die Besetzung des Auditoriums der UniMail auf. Dies bestätigte die Universitätsleitung. Rund 15 bis 20 Studierende verharrten seit Donnerstag darin. Das Rektorat stellte den Protestierenden einen Seminarraum und einen Proteststand zur Verfügung. Diese gingen auf das Angebot ein.

Hingegen beschlossen die Lausanner Studierenden, mit ihrem Protest weiter zu machen. Seit vergangenem Mittwoch halten sie das Auditorium besetzt. Sie lancierten zudem eine Petition, in der sie verschiedene Forderungen stellten - unter anderem die Abschaffung von Präsenzlisten, Gebührensenkungen sowie höhere Stipendien.

Bereits am Sonntagabend waren die an der Uni Zürich Protestierenden an eine neue Adresse umgezogen, wie «Unsere Uni» in einer Mitteilung schrieb. Die Universitätsleitung habe den Umzug in den HIM-Pavillon unterhalb der Polyterasse vermittelt. Von dort aus werde die Bewegung ihr Engagement weiterführen. Die Studierenden hatten den Hörsaal in Zürich am 17. November besetzt.

Der Protest der Studierenden richtet sich vor allem gegen die Auswirkungen der sogenannten Bologna-Reform, gegen höhere Studiengebühren sowie gegen eine «Verschulung» der Universität.

Auch in Basel und Bern hatten Studierende die Aulas der Universitäten tagelang besetzt gehalten. In Basel verliessen die Protestierenden den Saal bereits am vorletzten Wochenende, nachdem sie dort zehn Tage lang kampiert hatten. In Bern beendeten sie ihre Besetzung am vergangenen Mittwoch.

(fest/sda)

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