Biolek nimmt Deutschen Fernsehpreis an
publiziert: Sonntag, 27. Sep 2009 / 10:56 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 27. Sep 2009 / 11:43 Uhr

Köln - Fernsehmoderator Alfred Biolek hat den Deutschen Fernsehpreis im Gegensatz zu Marcel Reich-Ranicki im Vorjahr angenommen. «Verehrter Marcel Reich-Ranicki, ich bitte um Verständnis, ich nehme den Preis an», sagte der 75-Jährige.

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Reich-Ranicki hatte die Auszeichnung vor einem Jahr ausgeschlagen und in einer Wutrede auf die Veranstaltung und das Fernsehen geschimpft.

«Es gibt vieles, was mir im Fernsehen nicht gefällt», erklärte jetzt Biolek: «Aber ich stehe zu diesem Medium.»

Als er vor 46 Jahren mit seiner Sendung «Tipps für Autofahrer» angefangen habe, hätte er nie gedacht, einmal solch einen Preis in den Händen zu halten.

«Emma»-Herausgeberin Alice Schwarzer hatte Biolek in ihrer Laudatio als eine «Mischung aus Seriosität und Ausgeflipptheit» bezeichnet.

Beste Schauspieler aus Österreich

Die Trophäen für die besten Schauspieler gingen an zwei aus Österreich stammende Darsteller: Für die beste weibliche Hauptrolle wurde die gebürtige Wienerin Senta Berger geehrt und als bester männlicher Kollege der Oberösterreicher Josef Hader.

Die 68-jährige Berger bekam den Plexiglas-Obelisken für ihre Leistung im ARD-Film «Schlaflos». Sie spielte eine Ex-Filmdiva, die zwölf Jahre unschuldig im Gefängnis sass und nach der Haftentlassung den wahren Mörder sucht.

Der 47-jährige Hader wurde ausgezeichnet für seine Rolle als Mörder Ulrich Lenz im Film «Ein halbes Leben» (ZDF). Matthias Schweighöfer als Darsteller von Marcel Reich-Ranicki («Mein Leben») und Axel Milberg («Tatort») gingen leer aus.

ZDF gewinnt 10 Preise

Im Sendervergleich schnitt das ZDF am besten ab: Insgesamt zehn Preise gingen an das Zweite, acht an die ARD, drei an den Gastgeber Sat.1, zwei an RTL, einer an 3sat. In ein paar der 21 Kategorien wurden mehrere Produktionen ausgezeichnet.

Ohne Preis blieb Spassmacher Hape Kerkeling in der Kategorie beste Unterhaltungssendung - den ergatterte Altmeister Thomas Gottschalk für die «Wetten, dass..?»-Ausgabe vom 13. Dezember 2008.

In Anspielung Reich Ranickis Auftritt 2008 imitierte Gottschalk den Literaturkritiker mit den Worten: «Eine Katastrophe, den Preis bekommen zu haben. Die Katastrophe wäre aber grösser gewesen, wenn ich ihn nicht gekriegt hätte...»

(bert/Quelle: www.firstnews.de)

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