Birma: Verfassung mit grosser Mehrheit angenommen

publiziert: Montag, 26. Mai 2008 / 12:52 Uhr

Rangun - Der von der Militärregierung in Birma vorgelegte Entwurf für eine neue Verfassung ist nach offiziellen Angaben in einer Volksabstimmung mit grosser Mehrheit angenommen worden.

Der von der Militärregierung in Birma vorgelegte Entwurf für eine neue Verfassung ist nach offiziellen Angaben angenommen worden.
Der von der Militärregierung in Birma vorgelegte Entwurf für eine neue Verfassung ist nach offiziellen Angaben angenommen worden.
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Das birmesische Staatsfernsehen berichtete, die Zustimmung für den Entwurf habe in den vom Wirbelsturm «Nargis» besonders betroffenen Regionen bei 92,93 Prozent gelegen. Die Beteiligung lag demnach bei 93 Prozent.

Rund 4,5 Millionen Wähler waren am Samstag in der zweiten Runde des Referendums, die in 47 Bezirken in Rangun und im Irrawaddy-Delta abgehalten wurde, zur Stimmabgabe aufgerufen.

Die Volksabstimmung war in diesen Gebieten um zwei Wochen auf den 24. Mai verschoben worden, weil dort der Wirbelsturm «Nargis» eine ganze Region verwüstete. 134'000 Menschen sind tot oder werden vermisst.

Die Abhaltung des Referendums trotz der Wirbelsturmkatastrophe hatte international heftige Kritik an der Militärdiktatur ausgelöst. Während die Verfassung nach Darstellung des Regimes den Weg zu Wahlen in zwei Jahren freimachen soll, sehen Kritiker darin ein Manöver, um die Macht der seit 1962 herrschenden Militärregierung weiter zu festigen.

(smw/sda)

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