Blair bedauert Erschiessung des Brasilianers

publiziert: Montag, 25. Jul 2005 / 17:02 Uhr / aktualisiert: Montag, 25. Jul 2005 / 18:20 Uhr

London - Der britische Premierminister Tony Blair hat die Erschiessung eines Brasilianers durch die Londoner Polizei bedauert.

Tony Blair könne die Wut der Angehörigen nur zu gut verstehen.
Tony Blair könne die Wut der Angehörigen nur zu gut verstehen.
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Er könne die Wut der Angehörigen nur zu gut verstehen. Gleichzeitig warb er jedoch um Verständnis für die Polizei, die geglaubt hatte, der 27-jährige Jean Charles de Menezes wäre ein Selbstmordattentäter: "Die Polizei arbeitet zur Zeit unter sehr schwierigen Umständen", sagte Blair. Sie sei auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen.

Information zu islamischen Hasspredigern

Blair kündigte an, dass Grossbritannien und Frankreich künftig Informationen über islamische Hassprediger austauschen wollen. Das habe er bei einem Treffen mit dem französischen Premierminister Dominique de Villepin in London vereinbart.

Villepin sagte: "Die Lösung (des Terrorproblems) besteht darin, zu handeln und stärker zu kooperieren. Das ist genau das, was wir tun werden."

Irakkrieg als Ursache?

Blair bestritt erneut, dass der Irakkrieg eine der Ursachen für die Terroranschläge in London sei. Er sagte: "Ich habe absolut keinen Zweifel daran, dass diese Terroristen den Irak (als Ursache) nennen werden, so wie sie vor dem Irak Afghanistan genannt haben und vor Afghanistan anderes.

Aber für das, was sie getan haben, gibt es keine Rechtfertigung. Wenn es ihnen wirklich um die Menschen im Irak, in Afghanistan und in Palästina gehen würde, dann würden sie daran mitarbeiten, dass diese Länder Demokratien werden."

(pt/sda)

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