Blocher rechnet trotz «Geheimplan» mit Wiederwahl
publiziert: Sonntag, 2. Sep 2007 / 09:32 Uhr

Bern - Trotz der «Geheimplan»-Spekulationen seiner Partei - SVP-Bundesrat Christoph Blocher rechnet damit, dass ihn das Parlament am 12. Dezember im Amt bestätigt. Und er würde gern sein Aufgabenfeld wechseln: vom Justiz- ins Innendepartement.

Bei einer Nichtwahl ginge die SVP in die Opposition, sagte Blocher.
Bei einer Nichtwahl ginge die SVP in die Opposition, sagte Blocher.
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«Locker» werde es zwar nicht reichen, sagte Blocher in einem im «SonntagsBlick» erschienenen Interview. «Aber ich gehe von der Wiederwahl aus.» Der Magistrat stellt sich hinter seine Partei, die einen «Geheimplan» zur Nichtwahl des Herrliberger Politikers wittert. Die SVP zeige auf, «wie man Blocher aus dem Bundesrat werfen will».

Dass die öffentlich geäusserte Mutmassung übers Strippenziehen von Linken und Teilen des Freisinns und der CVP auch der Mobilisierung der Wählerschaft dient, stellt Blocher nicht in Abrede: «Das ist ja nicht verboten.» Und er macht klar: Bei einer Nichtwahl triebe das Parlament die SVP in die Opposition.

Blocher will EDI übernehmen

Wenn es indes mit der Wiederwahl klappt, dann würde sich Blocher gern um «das schwierigste» Departement kümmern: um das Departement des Innern. Dort entdeckt er die «grössten Probleme» Er würde «alle Sozialwerke zusammennehmen und dafür sorgen, dass diese finanzierbar sind».

(ht/sda)

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