Bob: Deutscher EM-Doppelerfolg durch René Spies und André Lange
publiziert: Samstag, 25. Jan 2003 / 15:30 Uhr

(Si) An der Zweierbob-EM in Winterberg (De) haben Ralph Rüegg und Hintermann Beat Hefti hinter den beiden Deutschen Rene Spies und Andre Lange die Bronzemedaille gewonnen. Martin Annen musste sich mit dem 4. Rang begnügen, Reto Rüegg wurde Sechster.

Rene Spies und Franz Sagmeister (GER).
Rene Spies und Franz Sagmeister (GER).
Mit dem Gewinn einer Medaille erreichten die Schweizer das Minimalziel. Ralph Rüegg befand sich nach dem ersten Durchgang sogar auf dem Weg zu Silber, in der Reprise fiel er aber noch um einen Platz zurück. "Silber oder Bronze ist nicht so wichtig. Hauptsache, ich habe eine Medaille", sagte Rüegg.

Der mittlerweile 30-jährige Spies trat auf seiner Heimbahn die Nachfolge des zurückgetretenen Christian Reich an. Lange stiess im zweiten Durchgang vom fünften auf den zweiten Rang vor und sorgte für den insgesamt achten deutschen EM-Doppelerfolg im Zweierbob. Letztmals hatten der rekonvaleszente Olympiasieger Christoph Langen und Spies 1995 Gold und Silber für Deutschland geholt.

Der 30-jährige Ausserschwyzer Ralph Rüegg bestritt erst sein zweites EM-Rennen. Nur sechs Tage nach dem Weltcup-Sieg in St. Moritz feierte er einen weiteren grossen Erfolg. Ohne Makel waren Rüeggs Fahrten nicht, aber es reichte, um erstmals eine internationale Medaille zu gewinnen.

Um den Deutschen Silber zu entreissen, wäre jedoch auch eine bessere Startzeit im ersten Durchgang notwendig gewesen. Insgesamt blieben Rüegg und Hefti 0,18 Sekunden hinter Silbermedaillengewinner Lange. Im Weltcup-Rennen belegte Rüegg zwar nur den vierten Platz, der zweitklassierte Kanadier Pierre Lueders konnte aber keine EM-Medaille gewinnen.

Martin Annen (29) fuhr wie schon 2001 knapp an Edelmetall vorbei. Der Olympiadritte verpasste eine Medaille um neun Hundertstelsekunden. In die Fahrten des Schwyzers schlichen sich zu viele kleine Fehler ein. Die Enttäuschung sass tief beim EM-Dritten des Vorjahrs: "Ich hatte mir mehr ausgerechnet." Annen wurde zudem von der Spitze des Gesamt-Weltcups verdrängt. Er hat nun kaum noch Chancen, im letzten Rennen in zwei Wochen in Calgary (Ka) die punktgleich führenden Spies und Lueders zu überholen.

Annen blieb um nur neun Hundertstel schneller als der EM-Debütant Reto Rüegg (28). Der Schweizer Meister hätte nach dem ersten Lauf sogar vor Cousin Ralph liegen können, wenn er in der 9. Kurve nicht erheblich von der Idealline abgekommen wäre. "Ich konnte die Nervosität vor meinem ersten wichtigen Rennen im Ausland nicht ganz ablegen", sagte Rüegg. Mit Platz 6 in der EM-Endabrechnung gelang ihm trotzdem ein hervorragender Einstand.

(fest/sda)

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