Bormio-Splitter

publiziert: Mittwoch, 9. Feb 2005 / 21:57 Uhr

KRANK - GAST - PANNE - RÜCKFLUG - GUTEN MORGEN - PAKISTANI VERUNFALLT - RÜCKTRITT - NICHT IM OK - SOUL-DIVA

Zum ersten Mal seit über 20 Jahren musste Gian Gilli krankheitshalber aussetzen.
Zum ersten Mal seit über 20 Jahren musste Gian Gilli krankheitshalber aussetzen.
KRANK. Der erste Lauf des Frauen-Riesenslaloms haute Gian Gilli, Chef Leistungssport im Swiss-Ski, offenbar so um, dass er den Rest des Tages im Bett verbrachte. Mit 40 Grad Fieber lag er flach. Zum ersten Mal seit über 20 Jahren musste das Engadiner Energiebündel krankheitshalber aussetzen, weshalb ihm der Streik der RAI im Männer-Riesenslalom nicht einmal so ungelegen kam.

GAST. Am Mittwoch ist auch der ehemalige Männer-Chef Karl Frehsner in Bormio aufgetaucht, wo er 1985 Baumeister der Schweizer Erfolge war. "Da ist ja gar nichts mehr los", staunte Frehsner, als er die leere Via Roma sah, die vor 20 Jahren allein schon wegen der Schweizer Fans aus den Nähten platzte. Karl Frehsner ist übrigens Gast des -- österreichischen Skiverbandes.

PANNE. Gleich drei Anläufe waren für die Auslosung im Männer-Riesenslalom nötig. Wegen des Streiks mussten die ersten 15 neu "gemischt" werden. Dann verwechselte ein Funktionär die 2 mit der 7, was man erst merkte, als nach Lasse Kjus auch noch Kalle Palander diese Nummer zugelost bekam. Dafür profitierte im dritten Versuch Didier Défago: Von der 15 rückte er auf die 8 vor.

RÜCKFLUG. Über ein Dutzend Fahrer hatten nach der Streik-Absage ihre Startnummer nicht mehr zurückgegeben. Unter anderem fehlte jene des 58-jährigen Guatemalteken Alfredo Rego, der am Donnerstag auf einen Start verzichtet. Auf diesen Tag hat er seinen Rückflug gebucht. Als Souvenir liess er seine Nummer mitlaufen. Damit ist der Prinz Hubertus von Hohenlohe (46) wieder der älteste Teilnehmer.

GUTEN MORGEN. FIS-Präsident Gianfranco Kasper begrüsste die Medienvertreter bei der kurzfristig einberufenen Pressekonferenz am Mittwoch mit einem "Morgen". "Ich glaube, sie haben mitbekommen, dass ich nicht ´Guten Morgen´ gesagt habe. Wir hatten eine sehr unangenehme Nacht", gestand der FIS-Boss.

PAKISTANI VERUNFALLT. Muhammad Abbas, der am Mittwoch als erster Pakistani an einer WM starten wollte, bekam vom ganzen Streik-Theater nichts mit. Abbas kollidierte beim Einfahren zum Riesenslalom mit einem Russen und musste per Helikopter ins Spital geflogen werden. Hinterher konnte er sich an nichts mehr erinnern. Für das Rennen vom Donnerstag hat er sich trotz dem Crash wieder auslosen lassen.

RÜCKTRITT. Hilde Gerg dachte nach ihrem enttäuschenden Abschneiden an der WM über ein sofortiges Karriereende nach. "Im ersten Frust überlegt man schon, wieso man das alles macht, aber es ist auch schnell wieder verflogen", sagte die 29-Jährige. Nun will Hilde Gerg nach den Winterspielen in Turin 2006 ihre Laufbahn beenden.

NICHT IM OK. Deborah Compagnoni ist die berühmteste Tochter von Santa Caterina. Mit den Organisations-Problemen rund um die Ski-WM will "Debbie" aber nichts zu tun haben. "Ich weiss, dass es Probleme gibt. Aber ich bin nicht im Organisationskomitee. Ich wohne nur einfach hier", sagte die dreifache Olympiasiegerin und Weltmeisterin.

SOUL-DIVA. Eine prominente Gratulantin stand bei der Medaillenüberreichung für den Frauen-Riesenslalom auf dem Zeremonien-Podest der Piazza Kuerz in Bormio. Die US-Soul-Diva und fünffache Grammy-Gewinnerin Dionne Warwick liess es sich 24 Stunden vor ihrem Auftritt im WM-Ort nicht nehmen, den Mädchen die Hand zu schütteln.

(bert/Si)

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