Bund: Massnahmen gegen Unfälle auf Axenstrasse
publiziert: Freitag, 9. Jan 2009 / 13:50 Uhr

Bern/Brunnen - Im unfallträchtigen Mositunnel der A4 bei Brunnen SZ soll die Sicherheit durch Sofortmassnahmen erhöht werden. Damit reagiert das Bundesamt für Strassen (ASTRA) auf den jüngsten Unfall vom Dezember mit drei Verletzten.

Solche Bilder sollen in Zukunft vermieden werden.
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Der Mositunnel hat ein Sicherheitsproblem. In den letzten drei Jahren haben die schweren Unfälle im Gegenverkehrstunnel zugenommen. 2007 und 2008 gab es insgesamt drei Todesopfer.

In den meisten Fällen war (verbotenes) Überholen oder unbeabsichtigtes Überfahren der Sicherheitslinie Ursache.

Der rund 1100 Meter lange Mositunnel der A4 wurde 1964 in Betrieb genommen. Zwischen 1996 und 2000 wurden die elektromechanischen Anlagen umfassend erneuert.

Ungenügende Sicherheit

Trotzdem fiel der Tunnel 2007 beim europäischen Tunneltest EuroTAP durch. Als einziger der sieben in der Schweiz getesteten Tunnels wurde bei ihm die Sicherheit als nicht ausreichend beurteilt. Kritisiert wurde insbesondere das Fehlen von Flucht- und Rettungswegen.

Laut Medienmitteilung werden nun in den Portalzonen Richtungspfeile angebracht. Zudem werden die Sicherheitslinien erneuert und zwischen den Sicherheitslinien Reflektoren montiert.

Die Richtungspfeile werden nur beim Mositunnel angebracht. Die beiden andern Massnahmen werden in allen längeren Tunnels an der Axentrasse zwischen Brunnen SZ und Flüelen UR realisiert.

(bert/sda)

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