Bund muss mehr als 12 Mrd. in PUBLICA stecken
publiziert: Samstag, 2. Aug 2003 / 12:03 Uhr

Bern - Der Bund wird möglicherweise mehr als die bisher angenommenen 12 Milliarden Franken in die neue Bundes-Pensionskasse PUBLICA stecken müssen. Gemäss PUBLICA-Direktor Peter Düggeli geht es um Rückstellungen für Altlasten.

Die Pensionskasse des Bundes kostet mehr als erwartet.
Die Pensionskasse des Bundes kostet mehr als erwartet.
Die Pensionskasse des Bundes ist über 80 Jahre alt. In dieser Zeit ist der Bundesrat Verpflichtungen eingegangen, ohne diese zu finanzieren, sagte PUBLICA-Direktor Peter Düggeli in einem Interview mit der Zeitung Bund. Zusammen mit Experten und der Revisionsstelle werde nun ausgerechnet, wie stark diese die Kasse noch belasten.

Genaue Zahlen konnte Düggeli nicht nennen. Aber: Es kann sich um sehr hohe Beträge handeln. Der Bund hatte sich Ende Mai verpflichtet, die Deckungslücke der PUBLICA von 12 Milliarden Franken innerhalb von acht Jahren zu füllen. Rückstellungen für Altlasten sind gemäss Düggeli darin nicht enthalten.

Es geht um Dinge, die der Bund als Vorsorgeträger versprochen, aber nie ausreichend finanziert hat, sagt der PUBLICA-Chef. Er spricht von Garantieverpflichtungen, sowie Pflichten, die der Bund bei der Ausgliederung von Betrieben übernommen hat. Wir können nicht so tun, als gäbe es diese Risiken nicht, sagt Düggeli.

100 000 aktive Versicherte und Rentner hatten am 1. Juni dieses Jahres in die PUBLICA gewechselt. Sie ist die grösste autonome Pensionskasse der Schweiz. Der Bundesrat wird erst Ende September über die Eröffnungsbilanz der neuen Pensionskasse befinden.

(rr/sda)

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