Bundespräsident Couchepin auf Staatsbesuch in Chile

publiziert: Montag, 22. Dez 2008 / 20:37 Uhr

Santiago de Chile - Bundespräsident Pascal Couchepin hat in Santiago de Chile Präsidentin Michelle Bachelet getroffen. Er betonte beim Staatsbesuch, wie wichtig die Zusammenarbeit der beiden Länder in der Forschung sei.

Bundespräsident Couchepin betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit der beiden Länder in der Forschung sei.
Bundespräsident Couchepin betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit der beiden Länder in der Forschung sei.
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Die Wissenschaft sei der Schlüssel für eine gute Kooperation zwischen Chile und der Schweiz, sagte Couchepin an einer Medienkonferenz nach dem Treffen, wie sein Sprecher Jean-Marc Crevoisier gegenüber der Nachrichtenagentur SDA ausführte.

Während des Besuchs wurden zwei Abkommen unterzeichnet. Sie sehen einen intensiveren Austausch von Stagiaires und die Vergabe von Stipendien vor. Chile ist für die Schweiz eines der Schwerpunktländer bei der Förderung der Forschungszusammenarbeit.

Couchepin strich die Gemeinsamkeiten zwischen beiden Ländern hervor: Beide hätten eine ähnliche politische Bedeutung in der internationalen Gemeinschaft, wie der Sprecher des Eidg. Departements des Innern (EDI) weiter sagte.

Doppelbesteuerungsabkommen

Couchepin und Barchelet besprachen gemäss Crevoisier auch Wirtschaftsthemen. Beide hätten sich erfreut über die dortige Zusammenarbeit gezeigt. Diese dürfte sich dank eines vor kurzem geschlossenen Doppelbesteuerungsabkommens verbessern, zeigte sich Couchepin überzeugt.

Der Bundespräsident habe ausserdem eine engere Zusammenarbeit bei den Menschenrechten und für den Frieden als wünschenswert bezeichnet.

Die dreitägige Reise Couchepins ist der erste Staatsbesuch eines Schweizer Bundespräsidenten in Chile. Mit der Reise erwidert er den Besuch Bachelets vom Juni 2007 in Bern. Am Dienstag wird Couchepin unter anderen von Innenminister Edmondo Perez Yoma empfangen. Der Bundespräsident weilt noch bis Heiligabend in Chile.

(smw/sda)

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