Bundesräte in Red- und Festlaune

publiziert: Sonntag, 1. Aug 2004 / 08:30 Uhr

Bern - Am 1. August unterbricht das politische Bern wie alle Jahre seine Sommerpause für die traditionellen Ansprachen zum Nationalfeiertag. Drei Bundesräte werden ans Rednerpult treten: Joseph Deiss, Christoph Blocher und Samuel Schmid.

Samuel Schmid wirkt sogar in den Ferien - an der 1. Augustfeier in Berlin.
Samuel Schmid wirkt sogar in den Ferien - an der 1. Augustfeier in Berlin.
Bundespräsident Joseph Deiss hat zwei Auftritte vor sich. Am Vormittag ist er Festredner an der Einweihung des neu gestalteten Bundesplatzes in Bern. Am Abend ist Deiss Gast an der Bundesfeier im Bündner Feriendorf Brigels.

Justizminister Christoph Blocher wird an seinem Wohnort Herrliberg ZH zur Festgemeinde sprechen. Verteidigungsminister Samuel Schmid weilt am 1. August zwar offiziell noch in den Ferien, wohnt aber der Bundesfeier in der Schweizer Botschaft in Berlin bei.

Die Bundesräte Moritz Leuenberger, Hans-Rudolf Merz und Pascal Couchepin verzichten nach Angaben der Bundeskanzlei auf eine Ansprache, ebenso Aussenministerin Micheline Calmy-Rey. Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz ist Festrednerin in St. Moritz.

FIFA-Generaldirektor Sepp Blatter ist Festredner der offiziellen Bundesfeier der Stadt Zürich. Mit Werner Edelmann, Präsident des FC Basel, bittet auch Rheinfelden AG einen Vertreter des runden Leders ans Rednerpult.

In Samnaun GR, dem östlichsten Zipfel der Schweiz, wo am 1. August traditionell deutsche Politgrössen auftreten, spricht in diesem Jahr Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber.

Wer der Bundesfeier auf dem Rütli mit alt CVP-Nationalrätin Judith Stamm beiwohnen will, muss Eintritt bezahlen. Grund für den Bruch mit der Tradition ist die Aufführung von Schillers Wilhelm Tell mit dem deutschen Nationaltheater Weimar.

Es wird befürchtet, dass auch in diesem Jahr Rechtsextreme an der Feier auf dem Rütli aufmarschieren. Von dieser Seite wurde die Sperrung des Rütlis bereits kritisiert. In Luzern dagegen hat ein antifaschistisches Netzwerk unter dem Motto Tell to hell zur Demonstration aufgerufen.

(rr/sda)

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