Bundesrätin Leuthard kritisiert UBS-Boni
publiziert: Samstag, 20. Mrz 2010 / 13:30 Uhr

Zürich - Bundespräsidentin Doris Leuthard hat die Bonuszahlungen bei der UBS kritisiert, welche die Grossbank trotz eines Verlusts von 2,74 Mrd. Franken im vergangenen Jahr wieder stark erhöht hat.

Bundespräsidentin Doris Leuthard. (Archivbild)
Bundespräsidentin Doris Leuthard. (Archivbild)
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Sie habe kein Verständnis, wenn es nicht um Fälle gehe, bei denen vor langer Zeit vertraglich Zugeständnisse vereinbart wurden. «Da kann ich nur den Kopf schütteln», sagte Leuthard in der «Samstagsrundschau» von Schweizer Radio DRS.

Die aktuelle Geschäftsleitung der UBS erhielt für 2009 zusammen Entschädigungen von 68,7 Mio. Franken, ein Vielfaches der 9,1 Mio. Franken, die 2008 überwiesen worden waren. Weitere rund 39 Mio. Franken zahlt die UBS Top-Bankern, welche inzwischen ausgeschieden sind.

(bert/sda)

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Wenn der Bundesrat gehandelt hätte
als die Schweiz der UBS helfen musste,mit Bedingungen wie Bonistopp,hätte dies nicht passieren können.Die Kritik der Bundespräsidentin ist heuchlerisch,den gerade der Bundesrat ist mit seinem ncht handeln mitverantwortlich!
Heuchelei
Es ist schon interessant, wie öffentlich von Politikern fast aller Parteien immer wieder lamentiert wird, wie unverständlich die diversen Boni-Zahlungen sind.
Aber mal etwas konkretes dagegen unternehmen und ein paar dringend überfällige Regulierungen einführen, davor scheint man eine Höllenangst zu haben.
Es könnten ja die "fähigen Fachkräfte" davonlaufen...das ist einfach nur noch lachhaft und völlig unglaubwürdig.
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