Bundesrat entlastet Ehepaar-Doppelverdiener

publiziert: Freitag, 23. Sep 2005 / 11:59 Uhr

Bern - Der Bundesrat will doppelt verdienende Ehepaare steuerlich markant entlasten. Statt heute 7600 Franken sollen sie künftig die Hälfte des niedrigeren der beiden Einkommen von der Steuerrechnung abziehen können.

Ehepartner, die nicht nur in der Küche, sondern auch im Job gemeinsam anpacken, sollen steuerlich entlastet werden.
Ehepartner, die nicht nur in der Küche, sondern auch im Job gemeinsam anpacken, sollen steuerlich entlastet werden.
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Der Abzug gilt bis zu einer maximalen Höhe von 55 000 Franken, wie das Eidg. Finanzdepartement (EFD) mitteilte.

Der Vorschlag des Bundesrats ist Kernpunkt einer Vorlage zur Milderung der so genannten Heiratsstrafe: Heute bezahlen Doppeltverdiener-Ehepaare gegenüber Konkubinatspaaren höhere direkte Bundessteuern.

Der Bundesrat beabsichtigt, die neuen Tarife auf 1. Januar 2007 in Kraft zu setzen. Sie hätten demnach im Finanzplanjahr 2009 Mindereinnahmen von rund 750 Mio. Franken zur Folge. Erst später will der Bundesrat entscheiden, ob Ehepartner künftig individuell oder per Splitting besteuert werden sollen.

Mehreinnahmen von 250. Mio

Die vorgeschlagenen Steuerausfälle sollen nach Ansicht des Bundesrats andernorts kompensiert werden. Er schlägt vor, den Tarif der direkten Bundessteuer für Alleinstehende und Konkubinatspaare zu erhöhen. Dies ergäbe Mehreinnahmen von 250 Mio. Franken.

350 Millionen einsparen will die Regierung zudem durch Sparvorgaben an die Departemente. Ausserdem hofft er auf Wachstumseffekte durch vermehrte Arbeitstätigkeit von Ehepartnern.

(bsk/sda)

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