Ohne bürokratische Hürden zur Verfügung stellen

Bundesrat muss Schmerztherapie mit natürlichem Cannabis prüfen

publiziert: Dienstag, 8. Sep 2015 / 12:52 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 8. Sep 2015 / 23:07 Uhr
Heil- und Nutzpflanze Hanf.
Heil- und Nutzpflanze Hanf.

Bern - Der Bundesrat wird beauftragt, den Einsatz von natürlichem Cannabis als Schmerzmittel untersuchen zu lassen. Prüfen soll er dies im Rahmen eines wissenschaftlichen Pilotprojekts.

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Nach dem Nationalrat hat am Dienstag der Ständerat ohne Gegenstimmen einer Motion von Nationalrätin Margrit Kessler (GLP/SG) zugestimmt.

Heute können Arzneimittel auf Cannabis-Basis mit einer Ausnahmebewilligung des Bundesamts für Gesundheit bezogen werden. Trotzdem greifen viele Schmerzpatienten auf illegale Cannabisprodukte zurück, weil das Bewilligungsverfahren kompliziert ist und die Krankenkassen die hohen Kosten für Cannabis-Medikamente nicht übernehmen, wie es in der Motion heisst.

Bereit eine Studie zu finanzieren

Viele Patienten erhielten deshalb diese lindernden Medikamente nicht, begründet Margrit Kessler das Anliegen. Es gehe darum, ein Medikament ohne bürokratischen Hürden zur Verfügung zu stellen. Keineswegs gehe es um die Legalisierung von Cannabis als Suchtmittel.

Der Bundesrat sieht zwar in der Erforschung von natürlichem Cannabis als Alternative zu den momentan zur Verfügung stehenden Arzneimitteln keine Bundesaufgabe. Er zeigt sich jedoch bereit, eine entsprechende Studie im Rahmen der bestehenden Forschungskredite zu finanzieren, wie er in seiner Antwort auf die Motion schreibt.

(jbo/sda)

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