Bundesrat wünscht sich neue Nationalpärke
publiziert: Mittwoch, 23. Feb 2005 / 16:29 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 23. Feb 2005 / 16:54 Uhr

Bern - In der Schweiz sollen neue Nationalpärke entstehen, ohne dass sich der Bund finanziell daran beteiligt. Der Bundesrat hat hierzu die Botschaft zur Teilrevision des Natur- und Heimatschutzgesetzes verabschiedet.

Damit er anerkannt wird, muss ein Park hohe Natur- und Landschaftwerte aufweisen.
Damit er anerkannt wird, muss ein Park hohe Natur- und Landschaftwerte aufweisen.
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Aus finanzpolitischen Gründen hatte der Bundesrat vor Jahresfrist die neuen Pärke von nationaler Bedeutung aus der Legislaturplanung gestrichen. Die Räte forderten ihn aber ausdrücklich dazu auf, dieses Vorhaben voranzutreiben.

Inzwischen sind in der ganzen Schweiz rund 30 Parkprojekte mit unterschiedlichem Konkretisierungsgrad lanciert worden. Der Bundesrat rechnet damit, dass in den nächsten zehn Jahren etwa zwei neue Nationalpärke, zehn regionale Naturpärke und drei Naturelebnispärke entstehen werden.

Erfüllt ein Park die gesetzlichen Anforderungen, wird er vom Bund anerkannt und erhält das Label Park von nationaler Bedeutung. Das Label soll das Parkgebiet und seine Produkte vorab touristisch aufwerten. Eine finanzielle Beteiligung des Bundes an den Pärken schliesst der Bundesrat aus.

Damit er anerkannt wird, muss ein Park hohe Natur- und Landschaftwerte aufweisen. Er muss auf regionaler Initiative beruhen, von der lokalen Bevölkerung getragen werden und in ein kantonales Programm eingebunden sein.

(bert/sda)

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