Buschfeuer in Malibu vertreibt Tausende
publiziert: Sonntag, 25. Nov 2007 / 09:05 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 25. Nov 2007 / 13:47 Uhr

Los Angeles - Einen Monat nach den verheerenden Buschbränden lodern im US-Bundesstaat Kalifornien erneut die Flammen. Betroffen ist vor allem die Millionärs-Siedlung Malibu nördlich von Los Angeles.

Erneute Brände zerstörten 49 Häuser. (Archivbild)
Erneute Brände zerstörten 49 Häuser. (Archivbild)
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Ein schnell um sich greifendes Buschfeuer hat am Samstag im Küstenort, in dem zahlreiche Prominenz lebt, 49 Häuser in Schutt und Asche gelegt.

Eine von heftigen Winden angefachte Feuerwalze hatte zeitweise mehr als 10'000 Kalifornier aus ihren Häusern vertrieben. Für das hügelige Hinterland und einige malerische Küstenabschnitte ordnete die Polizei Massenevakuierungen an.

Dank eines Grosseinsatzes von 1700 Helfern und einer Flotte von Löschflugzeugen konnte der Brand bis zum Abend zu 25 Prozent eingedämmt werden, wie der Radiosender KCBS berichtete.

Brennende Wohnsiedlungen

Mit einem neuerlichen Aufleben der heftigen Winde wurde nicht gerechnet. Bis Sonntagabend wollte die Feuerwehr mindestens die Hälfte des Feuers unter Kontrolle haben.

Fernseh-Bilder zeigten dramatische Luftbilder von brennenden Wohnsiedlungen und dichten Rauchwolken über dem Küstenstreifen. Der Bassist der Rock-Band Red Hot Chili Peppers, Michael Balzary, verlor in den Flammen seine Zehn-Millionen-Dollar-Villa. Sein Anwesen sei zu einem «knusprigen Häufchen» verkohlt, teilte der Musiker der «Los Angeles Times» mit.

Erste Untersuchungen der Brandursache deuteten auf «menschliche Aktivität» hin, berichtete die Zeitung unter Berufung auf die Behörden. Die Polizei ging Hinweisen nach, nach denen mehrere Personen in einem abgelegenen Canyon campiert haben sollen, in dem das Feuer vermutlich entstanden war.

(tri/sda)

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