Bush stellt Iran Bedingungen für bessere Beziehungen

publiziert: Freitag, 2. Jan 2004 / 06:59 Uhr

Washington - US-Präsident George W. Bush hat der iranischen Regierung am Donnerstag erneut Bedingungen für bessere bilaterale Beziehungen gestellt.

Bush meint, dass Teheran auf die Stimmen im Lande hören müssen, die Freiheit verlangen.
Bush meint, dass Teheran auf die Stimmen im Lande hören müssen, die Freiheit verlangen.
Bush sagte nach Angaben des Weissen Hauses vor Journalisten in Falfurrias, Texas, Teheran müsse mehr Demokratie gewähren, sein Atomwaffenprogramm beenden und die Zusammenarbeit im Kampf gegen den internationalen Terrorismus verbessern.

Bush antwortete auf Fragen im Zusammenhang mit der Aussage des iranischen Aussenministers Kamal Charrasi, der die Lockerung der US-Sanktionen wegen des verheerenden Erdbebens als positiven "Schritt" gewertet hatte. Ein Ende der Sanktionen würde eine Atmosphäre für die Diplomatie eröffnen, hatte Charrasi argumentiert.

Bush sagte, er hoffe, dass Mitglieder des Terrornetzwerks El Kaida in iranischem Gewahrsam an ihre Heimatländer ausgeliefert würden. Ausserdem solle Teheran auf überprüfbare Weise sein Atomwaffenprogramm aufgeben. Iran solle auf die Forderung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und der UNO eingehen.

Teheran müsse auf die Stimmen im Lande hören, die Freiheit verlangten. Die USA stünden an der Seite derer, die Freiheit forderten. Washington schätze es als positiv ein, dass die iranische Regierung US-Hilfsgüter für die Erdbebenopfer in Bam akzeptiert und die Landung von US-Flugzeugen in diesem Zusammenhang zugelassen habe, lobte Bush.

Die USA hatten aus humanitären Gründen ihre seit 25 Jahren bestehenden Sanktionen gegen Iran gelockert. Um die Hilfe für die Erdbebenopfer zu ermöglichen, wurden nach Angaben des Finanzministeriums in Washington vor allem die Möglichkeit zu Überweisungen gelockert.

Zudem können in den kommenden 90 Tagen Amerikaner für Organisationen spenden, die zur Katastrophenhilfe und zum Wiederaufbau beitragen. Erlaubt sei auch der Export von bestimmten Fahrzeugen, Funk-Telefonen, Computern und Radios, hiess es am Mittwoch (Ortszeit).

(rr/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung Frieden.
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung ...
Positive Elemente für Friedensinitiative  Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich zu neuen Verhandlungen über einen Friedensplan arabischer Staaten bereit erklärt. Netanjahu sagte am Montagabend in Jerusalem, die Friedensinitiative von 2002 enthalte positive Elemente. mehr lesen 
Israel  Jerusalem - Der rechts-nationalistische Politiker Avigdor Lieberman ... mehr lesen  
Avigdor Lieberman.
Recep Tayyp Erdogan: Liefert Anstoss, Strafgesetzbücher zu entschlacken.
Andreas Kyriacou Die Klage des türkischen Möchtegern-Alleinherrschers Recep Erdogan gegen den ... mehr lesen   2
Lieberman wird Verteidigungsminister  Tel Aviv - Die ultrarechte Partei Israel Beitenu (Unser Haus Israel) hat sich der rechts-religiösen Regierung Benjamin Netanjahus angeschlossen. Der Ministerpräsident und der Parteivorsitzende von Israel Beitenu, Avigdor Lieberman, unterzeichneten ein Koalitionsabkommen. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 9°C 20°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Basel 10°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 11°C 18°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wolkig, aber kaum Regen
Bern 8°C 20°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Luzern 9°C 20°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Genf 11°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Lugano 13°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten