Bush über sich: Kein Terror mehr und viel Demokratie
publiziert: Freitag, 16. Jan 2009 / 06:52 Uhr / aktualisiert: Freitag, 16. Jan 2009 / 07:14 Uhr

Washington - US-Präsident George W. Bush hat in seiner Abschiedsrede an die Nation die umstrittenen und «harten Entscheidungen» seiner Präsidentschaft als notwendig für die Sicherheit der USA verteidigt.

George W. Bush will keine Debatte über die Ergebnisse seiner Entscheidungen.
George W. Bush will keine Debatte über die Ergebnisse seiner Entscheidungen.
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George W. Bush in seiner Abschiedsrede

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«Es gibt eine legitime Debatte über viele dieser Entscheidungen, aber es kann keine Debatte über die Ergebnisse geben», meinte Bush in seiner Fernsehansprache.

«Die USA sind mehr als sieben Jahre ohne einen terroristischen Anschlag geblieben», betonte Bush, der am kommenden Dienstag von Barack Obama im Weissen Haus abgelöst wird. Die grösste Gefahr für die USA bleibe aber weiter ein neuer terroristischer Angriff. «Unsere Feinde sind geduldig, aber entschlossen, wieder zuzuschlagen.»

Etwas anders machen

Bush, der sich betont gelöst zeigte und während seiner Rede viel lächelte, übte auch verhaltene Selbstkritik: «Es hat Dinge gegeben, die ich, wenn ich könnte, anders behandeln würde», sagte er. Er habe auch Rückschläge einstecken müssen.

«Ich bin meinem Gewissen gefolgt und habe getan, was ich für richtig gehalten habe», sagte Bush. Er hoffe, dass ihm auch jene den guten Willen nicht absprechen, die andere Ansichten als er selbst haben.

Demokratisierung der Welt

Seit den terroristischen Anschlägen vom 11. September 2001 hätte die US-Regierung mit neuen Massnahmen für die innere Sicherheit, der Reform des Militärs und der Sicherheitsdienste erfolgreich die Herausforderung des Terrorismus angenommen.

Weltweit habe sich seine Regierung für die Verbreitung von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten eingesetzt, sagte Bush vor zahlreichen Kabinettsmitgliedern, engen Mitarbeitern und seiner Familie im Weissen Haus. Diese Politik der Demokratisierung in der Welt sei der besten Schutz vor Extremisten und Terroristen.

(tri/sda)

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Stolz?
ah ja.. und was ist mit der restlichen Welt?

Es mag ja sein, dass die USA keine Terroranschläge mehr erlebt hat (böse Zungen behaupten sogar, dass der 9/11 hausgemacht gewesen sei, nur das Bush einen Grund für die Kriege hat) aber nun dürfen die restlichen Länder den Kopf dafür hinhalten.. und ein Krieg gegen den Terror ist meines Erachtens die falsche Lösung.. aber das hat Bush nie eingesehen (bis zum letzten Tag hat er das Gefühl dass er viel Gutes getan hat).. er als Präsident hat in seinen Amtsjahren soviel zerstört das es für Obama nicht leicht sein wird das lädierte Image der USA in der restlichen Welt wieder aufzupolieren..

und darauf kann er weiss Gott nicht stolz sein.. eigentlich hat er Null und Nichts erreicht was man als Positiv werten könnte...die Einzigen die von seiner "Zerstörer" Mentalität profitiert haben, war seine Familie, die allesamt in der Rüstungsindustrie sitzen und natürlich von Kriegen nur Vorteile ziehen kann..

Ich hoffe, dass mit Obama bessere Zeit auf die Amerikaner zukommen... und die wieder stolz auf deren Heimat sein können
Kein Terror mehr
Ja, es ist wirklich so, dass es seit 2001 in den USA keine Terroranschläge mehr gegeben hatte. Diesbezüglich kann Bush bestimmt stolz sein. Der Krieg gegen den Terror zeigt halt doch Wirkung. Auch wenn Bush viele Neider diesen Erfolg nicht gönnen mögen.
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