Bush und Roh fordern Nuklear-Verzicht

publiziert: Donnerstag, 17. Nov 2005 / 10:00 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 17. Nov 2005 / 10:30 Uhr

Gyeongju - US-Präsident George W. Bush und der südkoreanische Staatschef Roh Moo Hyun haben die nordkoreanische Führung zum Verzicht auf ihr Atomwaffenprogramm aufgefordert.

George W. Bush über Korea: «Ich sehe eine Halbinsel, die eines Tages in Einheit und Frieden lebt.»
George W. Bush über Korea: «Ich sehe eine Halbinsel, die eines Tages in Einheit und Frieden lebt.»
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Beide Präsidenten seien sich einig, dass ein «atomar aufgerüstetes Nordkorea nicht toleriert werden kann», sagte Roh nach einem Treffen mit Bush in der früheren koreanischen Hauptstadt Gyeongju.

Bush äusserte die Erwartung, dass die koreanische Halbinsel ihre Spaltung in zwei Staaten überwinden werde: «Ich sehe eine Halbinsel, die eines Tages in Einheit und Frieden lebt.»

Keine Reaktor für Nordkorea

Der Forderung Nordkoreas nach Lieferung eines Leichtwasser-Reaktors zur Energiegewinnung erteilte der US-Präsident abermals eine Absage.

Eine solche Lieferung werde erst erwogen, wenn Nordkorea «nachweisbar seine Atomwaffen oder Atomwaffenprogramme aufgegeben» habe. Bush unterstrich, dass der Atomstreit «mit friedlichen und demokratischen Mitteln» gelöst werden müsse.

Spannungen

Das Verhältnis zwischen Südkorea und den USA war zuletzt nicht spannungsfrei. Roh hatte die harte Haltung der Bush-Regierung gegenüber Nordkorea kritisiert, Südkorea setzt auf mehr Dialogbereitschaft.

Bush räumte nach dem Gespräch mit Roh ein, dass es in den beiderseitigen Beziehungen «komplexe» Punkte gebe. Dennoch seien die Beziehungen gut. Bush dankte seinen Gastgebern insbesondere dafür, dass sie den Irak-Krieg mit der Entsendung von 3000 Soldaten unterstützt hatten.

(fest/sda)

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