Bush verordnet der EU den Beitritt der Türkei

publiziert: Dienstag, 29. Jun 2004 / 17:05 Uhr

Istanbul - Trotz heftiger französischer Kritik hat US-Präsident George W. Bush seine Forderung nach einem EU-Beitritt der Türkei bekräftigt.

George W. Bush mischt sich in EU-Politik ein.
George W. Bush mischt sich in EU-Politik ein.
Die Türkei in die EU einzubeziehen, würde beweisen, dass Europa kein exklusiver Club einer einzigen Religion ist, sagte Bush laut Redetext bei einer Universitätsveranstaltung in Istanbul. Amerika denkt, dass die Türkei als europäische Macht in die Europäische Union gehört.

Der französische Präsident Jacques Chirac hatte Bush wegen dessen Eintretens für einen türkischen EU-Beitritt scharf kritisiert. Bush sei damit nicht nur zu weit gegangen, sondern habe sich in einen Bereich eingemischt, der ihn nichts angehe, sagte Chirac.

Die Türkei als Religionspuffer

Die Türkei sei auf gutem Wege, die Kriterien für einen EU-Beitritt zu erfüllen, sagte Bush weiter. Eine Mitgliedschaft wäre auch ein wichtiger Fortschritt für die Beziehungen zwischen der moslemischen Welt und dem Westen, da die Türkei zu beiden gehört.

Ausserdem forderte Bush mehr Engagement des Westens für die Demokratie in Nahost. Der Westen müsse sich noch stärker als bisher für Demokratie und Freiheit im Nahen und Mittleren Osten einsetzen, sagte Bush kurz vor seiner Abreise aus Europa.

Wir müssen die Bande des Vertrauens und des guten Willens zwischen uns und den Völkern des Nahen und Mittleren Ostens stärken, forderte Bush. Zu einer demokratischen Zukunft des Nahen und Mittleren Ostens gebe es keine Alternative, sagte er in seiner Rede an der Universität Istanbul.

Ein demokratischer Irak stärke die Reformhoffnungen des gesamten Nahen und Mittleren Ostens und sende ein besonderes Signal nach Damaskus und Teheran, betonte Bush. Nach seiner Rede an der Universität flog Bush wieder in die USA zurück.

(fest/sda)

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