CIA verbietet Folter mit der «Wasserkur»

publiziert: Samstag, 15. Sep 2007 / 08:10 Uhr / aktualisiert: Samstag, 15. Sep 2007 / 09:07 Uhr

Washington - Der US-Geheimdienst CIA hat die umstrittene Foltermethode des sogenannten «Waterboarding» verboten, mit der bei Verhören durch die Angst vor dem Ertrinken Aussagen erzwungen werden sollen.

«Waterboarding» bei der Roten Khmer.
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Der US-Fernsehsender ABC News berichtete am Freitag, CIA-Chef Michael Hayden habe die Foltermethode, die auch unter dem Namen «Wasserkur» bekannt ist, auf Empfehlung seines Stellvertreters Steve Kappes verboten.

Die US-Regierung habe zudem gebilligt, dass die Methode von einer Liste genehmigter Verhörpraktiken gestrichen wird, die 2002 in Folge der Terroranschläge vom 11. September 2001 aufgestellt worden war. Ein CIA-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren.

Laut ABC News wird die Verhörmethode schon seit dem vergangenen Jahr nicht mehr eingesetzt. Menschenrechtsorganisationen und eine Reihe führender US-Politiker, unter anderem der republikanische Senator John McCain, stufen die Praxis des «Waterboarding» als Folter ein, weil sie einer Scheinhinrichtung gleiche.

Bei der «Wasserkur» wird der zu Verhörende kopfüber unter Wasser getaucht.

(fest/sda)

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