CVP: Bei Einerkandidatur eigenen Kandidaten

publiziert: Samstag, 15. Nov 2008 / 16:29 Uhr / aktualisiert: Samstag, 15. Nov 2008 / 17:51 Uhr

Zürich – Die Wahl zur Nachfolge des abtretenden Bundesrates Samuel Schmid war am Freitagabend umstrittenes Thema in der Sendung «Arena» des Schweizer Fernsehens.

Darbellay schliesst eine CVP-Kandidatur nicht aus.
Darbellay schliesst eine CVP-Kandidatur nicht aus.
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Einig waren sich die Vertreter der Bundesratsparteien FDP, CVP und SP insofern, dass der freiwerdende Bundesratssitz der SVP zusteht. Sie sprachen sich angesichts aktueller Probleme wie etwa die Finanzkrise für eine Rückkehr der SVP in die Regierungsverantwortung aus.

SVP-Präsident Brunner verteidigte eine mögliche Einerkandidatur des vor einem Jahr abgewählten Alt Bundesrat Christoph Blocher. Ein endgültiger Beschluss ist allerdings noch nicht gefasst. Das Auswahlverfahren innerhalb seiner Partei sei im Gang, erklärte Brunner.

Rückkehr kaum möglich

FDP Ruedi Noser forderte dagegen eine Nomination von konkordanzfähigen und lernfähigen Kandidaten. Eine Rückkehr Christoph Blochers sei praktisch nicht möglich.

„Man holt einen demissionierten Firmenchef nicht in ein Unternehmen zurück“, sagte Noser. Er kritisierte ausserdem die Statutenänderung in der SVP, wonach nicht offiziell nominierte SVP-Kandidaten bei einer Wahl zum Bundesrat aus der Partei ausgeschlossen werden sollen.

Daneben kündigte CVP-Chef Christoph Darbellay an, seine Partei werde im Falle einer Einerkandidatur Blocher einen eigenen Kandidaten aufstellen. SP-Nationalrat Andy Tschümperlin sprach sich ebenfalls für eine Auswahl von zwei valablen SVP-Kandidaten aus.

Im Gegensatz zu den Bundesratsparteien forderte die Fraktionspräsidentin der Grünen, Therese Frösch, einen Bundesratssitz für ihre Partei.

(ht/news.ch)

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