CVP-Präsident Stähelin tritt zurück
publiziert: Donnerstag, 11. Dez 2003 / 17:14 Uhr

Bern - CVP-Präsident Philipp Stähelin tritt zurück. Der 59-jährige Thurgauer Ständerat hat dies in Bern mitgeteilt - einen Tag nachdem seine Partei einen ihrer beiden Sitze im Bundesrat verloren hatte. Stähelin leitete die CVP Schweiz seit Mai 2001.

Philipp Stählin habe seinen Entscheid zurückzutreten bereits vor einigen Wochen gefällt.
Philipp Stählin habe seinen Entscheid zurückzutreten bereits vor einigen Wochen gefällt.
Den Zeitpunkt des Rücktritts begründete Stähelin mit dem Beginn der neuen Legislatur. Es brauche vier Jahre, um im Parteipräsidium Fuss zu fassen, sagte er vor den Bundeshausmedien. Angesichts der Wahlen 2007 müsse deshalb möglichst rasch eine neue Equipe die Arbeit aufnehmen.

Er habe schon vor den Nationalratswahlen vom 19. Oktober gesagt, dass er nicht bis 2007 im Amt bleiben werde, sagte Stähelin. Der Nicht-Wiederwahl von CVP-Bundesrätin Ruth Metzler sei für seinen Entscheid nicht ausschlaggebend gewesen.

Am liebsten eine Nachfolgerin

Der neue Präsident oder die neue Präsidentin soll an einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung gewählt werden, die voraussichtlich im Februar stattfindet.

Für Stähelin ist es klar, dass das CVP-Präsidium von einem Parlamentsmitglied besetzt werden muss, hinter dem die Fraktion steht. Er würde sich sehr freuen, wenn eine Frau seine Nachfolge übernähme, sagte er vor Medien.

Verständnis bei anderen Parteien

Der Rücktritt von CVP-Präsident Philipp Stähelin stösst bei den anderen Parteien auf Verständnis und Bedauern. Ob die CVP damit aus der Krise kommt, wird allerdings stark bezweifelt.

Für SVP-Präsident Ueli Maurer ist der Rücktritt von Stähelin "konsequent". SP-Präsidentin Christiane Brunner bedauert den Rücktritt von Philipp Stähelin, kann diesen aber nachvollziehen.

Für die Grünen kommt der Rücktritt von CVP-Präsident Philipp Stähelin wenig überraschend. Auch die FDP ist nicht überrascht und bedauert den Schritt. Die Freisinnigen verstehen aber, dass Stähelin frischen Kräften Platz macht.

(bert/sda)

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