CVP unter Druck

publiziert: Sonntag, 6. Jul 2003 / 09:04 Uhr

Solothurn - Im Kanton Solothurn lässt die erstarkte SVP vor den Wahlen ihre Muskeln spielen. Sie will einen zweiten Nationalratssitz - auf Kosten der CVP.

Philipp Stähelin hilft beim Wahlkampf mit.
Philipp Stähelin hilft beim Wahlkampf mit.
Bei den Wahlen in den Nationalrat hingegen wittert die SVP Morgenluft. Bei der Regierungsratswahl vom 29. Juni erreichte ihr Kandidat Heinz Müller gut 20 Prozent der Stimmen - was rund ein Drittel über dem bisherigen Wähleranteil der SVP liegt. Danach liess die Parteispitze CVP und FDP wissen, dass ohne die SVP im Kanton künftig nichts mehr geht.

Bisher halten FDP, SP und CVP je zwei Nationalratssitze. Die SVP schickte Roland Borer nach Bern. Zwei der sieben Bisherigen treten nicht zur Wiederwahl an. Peter Kofmel (FDP) tritt aus beruflichen Gründen zurück. Und Roberto Zanetti (SP) gab nach seiner Wahl in die Kantonsregierung bekannt, dass er sich aus Bundesbern zurückzieht.

Die SP hat sich das Ziel gesteckt, nicht nur Zanettis Sitz zu verteidigen, sondern, ebenfalls auf Kosten der CVP, ein drittes Mandat zu erobern. Das könnte schwierig werden, denn ihre Kandidatenliste ist - wenn man vom Bisherigen Boris Banga absieht - nicht besonders prominent besetzt.

Die CVP ihrerseits kann angesichts jüngster Niederlagen - sie hatte am 29. Juni den zweiten Regierungssitz an Roberto Zanetti verloren - auf nicht viel mehr als Besitzstandwahrung hoffen. Dies umso mehr, als sie schon vor vier Jahren den Sitz von Elvira Bader nur als Restmandat ins Trockene brachte.

Die FDP wird sich ebenfalls darauf beschränken, den Sitz ihres Bisherigen Rudolf Steiner und des zurücktretenden Peter Kofmel verteidigen.

Zu schaffen machen könnte den Freisinnigen, dass sie sich bei den Regierungsratswahlen lange nicht dazu durchringen konnten, entweder den Kandidaten der SVP oder jenen der CVP zu unterstützten.

Klar scheint die Ausgangslage für die zwei Ständeratssitze. Rolf Büttiker (FDP) und Ernst Leuenberger (SP) treten nochmal an und werden wohl wieder gewählt.

(rr/sda)

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