Calmy-Rey bezieht ihr Departement

publiziert: Montag, 6. Jan 2003 / 11:35 Uhr

Bern - Die neue Bundesrätin Micheline Calmy-Rey nimmt ihr Departement in Besitz. Auf einem von den Medien begleiteten Rundgang durch die Büros des Aussenministeriums hat sie ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen begrüsst.

Micheline Calmy-Rey, Bundesrätin der SP aus Genf.
Micheline Calmy-Rey, Bundesrätin der SP aus Genf.
Offiziell im Amt ist die Nachfolgerin von Joseph Deiss seit dem 1. Januar. Auch mit dem Dossierstudium hat sie bereits begonnen. Schon in dieser und der nächsten Woche muss die neue Vorsteherin des Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) vor der Kommissionen des Parlaments auftreten.

Festgelegt ist auch eine baldige erste Reise ins Ausland. Wohin sie führt, wollte Calmy-Rey den Medien noch nicht verraten. Ebenso wenig war zu erfahren, wo die Aussenministerin die Prioritäten in ihrem Departement setzen will.

Sie freue sich auf die Zusammenarbeit mit einem kompetenten Team, sagte Calmy-Rey. Die Amtsübergabe sei reibungslos verlaufen. Überrascht hat mich bisher eigentlich nichts. Die Arbeit eines Exekutivmitglieds sei auf eidgenössischer Ebene ähnlich wie im Kanton. Sehr anders sei in diesem Fall nur die Materie.

Die hohen Erwartungen der Bevölkerung seien für sie vor allem ein Auftrag zu harter Arbeit, sagte die neue Bundesrätin. Die grosse Publizität um ihre Person störe sie nicht. Im Gegenteil: Es ist wichtig, dass die Schweizer Aussenpolitik sichtbar ist.

Einen Ausdruck von Erwartung und Vertrauen sieht Calmy-Rey in den zahlreichen Briefen, die sie seit ihrer Wahl am 4. Dezember erhalten hat. Darin würden die unterschiedlichsten Themen angesprochen. Sie werde beispielsweise auch über ihre Kleidung befragt und darüber, weshalb sie nicht die Hand zum Schwur erhoben habe.

(bert/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 22
Der sgv spricht sich für ein ausgewogenes Gesamtpaket aus, das eine moderate Erhöhung des Rentenalters sowie eine leichte Anhebung der Mehrwertsteuersätze beinhaltet.
Der sgv spricht sich für ein ausgewogenes Gesamtpaket aus, das eine ...
Verbände Schon früh hat der sgv vor den finanziellen Folgen einer 13. AHV-Rente gewarnt. Die Finanzierungsvorschläge des Bundesrates, die eine Anhebung der Lohnprozente vorsahen, werden vom Verband als inakzeptabel bezeichnet. Der sgv spricht sich stattdessen für ein ausgewogenes Gesamtpaket aus, das eine moderate Erhöhung des Rentenalters sowie eine leichte Anhebung der Mehrwertsteuersätze beinhaltet. mehr lesen  
SMON-Opfer, Demonstration gegen Ciba Geigy, Basel 1977.
Fotografie Noch bis zum 16. Juni in der Galerie BelleVue Basel  Die Ausstellung im BelleVue/Basel präsentiert eine spannende fotografische Reise von den turbulenten 1970er-Jahren ... mehr lesen  
Buchhaltung Bern - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 27. März 2024 beschlossen, die Zinssätze für die ausstehenden ... mehr lesen  
Die Verzinsung bietet einen Anreiz, Covid-19-Kredite nicht länger als notwendig zu beanspruchen.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 11°C 25°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wechselnd bewölkt, Regen
Basel 11°C 26°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt, Regen
St. Gallen 10°C 23°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wechselnd bewölkt, Regen
Bern 10°C 25°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wechselnd bewölkt, Regen
Luzern 12°C 26°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wechselnd bewölkt, Regen
Genf 12°C 26°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 13°C 26°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten