Calmy-Rey in New York eingetroffen
publiziert: Dienstag, 23. Sep 2003 / 07:13 Uhr

New York - Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ist in New York gelandet. Die Schweizer Aussenministerin nimmt am Dienstag mit Bundespräsident Pascal Couchepin an der Generaldebatte der 58. UNO-Vollversammlung teil.

Kofi Annan schlägt die Friedensglocke in der UNO-Hauptzentrale in New York.
Kofi Annan schlägt die Friedensglocke in der UNO-Hauptzentrale in New York.
Calmy-Rey bleibt bis Mittwoch in New York. Sie nimmt an zahlreichen bilateralen und multilateralen Gesprächen teil. Am Dienstagabend sind Calmy-Rey und Couchepin zu einem Empfang von US-Präsident George Bush geladen.

Ebenfalls am Dienstag nimmt Calmy-Rey an einer Feier zur 30-jährigen UNO-Mitgliedschaft Deutschlands teil, die der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder gibt.

Couchepin seinerseits wird als siebter Redner die Positionen der Schweiz an der UNO-Vollversammlung erläutern. Insbesondere wird er dabei auf nötigen UNO-Reformen eingehen, wie der Bundespräsident im Vorfeld vor den Medien erläuterte.

In einer stark veränderten Welt sei die UNO reif für umfassende Erneuerungen. So sei die Schweiz zum Beispiel dafür, die Zahl der Sicherheitsrats-Mitglieder zu erhöhen, damit die Regionen repräsentativer vertreten wären.

Länder mit Vetorecht sollten ihr Veto vor der Generaldebatte erklären, um bei der internationalen Gemeinschaft Verständnis für ihre Position zu wecken. Auch müsse sich die UNO gegenüber der Zivilgesellschaft öffnen.

Couchepin wird in seiner Rede auch auf die Ereignisse in Irak eingehen. Die Schweiz sei zur Hilfe bereit, wenn eine Resolution mit Substanz zu Stande komme, sagte der Bundespräsident.

Auch teile die Schweiz gerne ihre Erfahrungen zur Erstellung einer neuen Verfassung für Irak. Man kann aber nicht die Beziehungen zwischen Zürich und dem Tessin mit den Beziehungen zwischen Schiiten und Kurden in Irak vergleichen, sagte Couchepin.

Die Teilnahme einer Rekordzahl höchster Regierungsvertreter aus aller Welt unterstreicht die Bedeutung, welche durch die Ereignisse in Irak der diesjährigen UNO-Vollversammlung zukommt.

US-Präsident George W. Bush etwa will zu Beginn der zweiwöchigen Generaldebatte der UNO für einen grösseren internationalen Beitrag zum Wiederaufbau von Irak werben. Die USA haben dazu einen Resolutionsentwurf vorgelegt, der im UNO-Sicherheitsrat jedoch umstritten ist.

(bsk/sda)

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