Calmy-Rey möchte historischen Frieden

publiziert: Freitag, 9. Feb 2007 / 12:49 Uhr

Jakarta - Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey ist in Jakarta mit verschiedenen Religionsführern zusammengekommen. Sie hat sich für ein besseres Verständnis zwischen den Kulturen und Religionen in Indonesien ausgesprochen.

Calmy-Rey äussert sich über interreligiöse Konflikte.
Calmy-Rey äussert sich über interreligiöse Konflikte.
5 Meldungen im Zusammenhang
Die Vorsteherin des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) habe die Teilnehmenden darauf aufmerksam gemacht, dass sich die Schweiz auf einen historischen Frieden zwischen den Religionen geeinigt habe, sagte EDA-Sprecher Lars Knuchel nach dem Treffen.

Sie habe aber auch unterstrichen, dass sich die Eidgenossenschaft angesichts der Einwanderung mit neuen Herausforderungen konfrontiert sehe, sagte der Sprecher weiter.

Das Treffen fand in Form eines interreligiösen Seminars statt, an dem die Vertreter der verschiedenen Religionen ihren Standpunkt einbringen konnten. Dadurch sei ein besseres Verständnis dafür geschaffen worden, wie vielfältig der Ursprung der internen Konflikte in Indonesien sei.

Religiöse Vielfalt

Unter den 245 Millionen Einwohnern der riesigen Inselgruppe sind 90 Prozent Muslime, 9 Prozent Christen (23 Millionen), 1,5 Prozent Hindus, Angehörige anderer Religionen und Animisten. Ethnische oder religiöse Spannungen bestehen auf mehreren Inseln. Einer der blutigsten Konflikte suchte in den letzten Jahren Sulawesi heim.

Die Zusammenstösse zwischen Christen im Innern der Insel haben in den Jahren 2000-2001 über tausend Personen das Leben gekostet. Danach wurde ein Waffenstillstand vereinbart, doch die Angriffe gegen Christen und andere religiöse Minderheiten haben noch nicht aufgehört. Bisher hat sich die Regierung in Jakarta kaum dafür eingesetzt, den Konflikt beizulegen.

(dl/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Banda Aceh - Zum Abschluss ihrer ... mehr lesen
Micheline Calmy-Rey konnte den Dank hoher indonesischer Würdenträger entgegen nehmen. (Archivbild)
Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey.
Phnom Penh - Bundespräsidentin ... mehr lesen
Unruhen, Brandschatzungen und Plünderungen aufgebrachter Christen folgten.
Jakarta/Singapur - Selbst der Papst konnte Fabianus Tibo, Marianus Riwu und Domingus da Silva nicht retten. Vor dem Morgengrauen wurden sie im Polizeihauptquartier von Palu, der ... mehr lesen
Jakarta - Nach der Hinrichtung dreier ... mehr lesen
Für die Verurteilten hatte sich auch Papst Benedikt XVI. eingesetzt.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 22
Bundesrat Guy Parmelin empfing Vertreter der Exportwirtschaft.
Bundesrat Guy Parmelin empfing Vertreter der ...
Publinews Am 14. Mai führte Bundesrat Guy Parmelin Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Schweizer Exportbranche über die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen und die Entwicklungen im Bereich des Freihandels. mehr lesen  
Verbände Schon früh hat der sgv vor den finanziellen Folgen einer 13. AHV-Rente gewarnt. Die Finanzierungsvorschläge des Bundesrates, die eine Anhebung der Lohnprozente vorsahen, werden vom Verband als inakzeptabel bezeichnet. Der sgv spricht sich stattdessen für ein ausgewogenes Gesamtpaket aus, das eine moderate Erhöhung des Rentenalters sowie eine leichte Anhebung der Mehrwertsteuersätze beinhaltet. mehr lesen  
Buchhaltung Bern - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 27. März 2024 beschlossen, die Zinssätze für die ausstehenden ... mehr lesen  
Die Verzinsung bietet einen Anreiz, Covid-19-Kredite nicht länger als notwendig zu beanspruchen.
Teil des Plans ist die Durchmischung von Arbeits- und Wohnzonen sowie eine Überprüfung möglicher höherer Bauprojekte an geeigneten Standorten.
Bei einem Treffen am 13. Februar 2024 in Bern diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der Kantone, Städte, Gemeinden, Bau- und Immobilienwirtschaft sowie der ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 13°C 19°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wechselnd bewölkt, Regen
Basel 14°C 20°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wechselnd bewölkt, Regen
St. Gallen 11°C 17°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen trüb und nass
Bern 13°C 19°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wechselnd bewölkt, Regen
Luzern 13°C 20°C bedeckt mit Gewitternleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wechselnd bewölkt, Regen
Genf 15°C 21°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 15°C 22°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten