Calmy-Rey muss Wogen glätten

publiziert: Montag, 30. Nov 2009 / 19:21 Uhr

Bern - Nach dem Volks-Ja zum Minarett-Verbot wollen Aussenministerin Micheline Calmy-Rey und ihre Botschafter in muslimischen Ländern die Wogen glätten. Sie hoffe, dass das Problem auf einem «vernünftigen Niveau» gehalten werden könne, sagte die Bundesrätin.

Die Reaktionen aus der arabischen Welt seien von Erstaunen geprägt gewesen, sagte Calmy-Rey.
Die Reaktionen aus der arabischen Welt seien von Erstaunen geprägt gewesen, sagte Calmy-Rey.
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Über das Abstimmungsergebnis sei sei «sehr enttäuscht», es bringe neue Probleme mit den arabischen und muslimischen Staaten, ohne dass die Probleme in der Schweiz gelöst würden, sagte Calmy-Rey in der Sendung «Echo der Zeit» von Schweizer Radio DRS. Seit Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses sei sie ständig am Telefon.

Zudem habe sie am Nachmittag einige Botschafter von arabischen und muslimischen Staaten empfangen. Darunter waren nach Angaben des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) Vertreter wichtiger islamischer Länder wie Saudi-Arabien, Marokko, Algerien und Iran.

Nicht von der Schweiz erwartet

Die Reaktionen aus der arabischen Welt seien von Erstaunen geprägt gewesen, sagte die Bundesrätin in dem Interview. Dieses Ergebnis habe man gerade von der Schweiz nicht erwartet.

Die Initiative bringe einige Umsetzungsprobleme mit sich, erklärte die Aussenministerin weiter. Sie sprach sich gegen die Aufkündigung der Europäischen Menschenrechtskonvention aus, wie es die SVP fordert. Das sei keine Lösung. Abschottung könne in der heutigen Welt keine Lösung sein.

Diplomaten waren vorbereitet

Unmittelbar nach Bekanntwerden des Abstimmungsresultats am Sonntag hatte Calmy-Rey mit den Generalsekretären der Arabischen Liga und der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) gesprochen, wie EDA-Sprecher Lars Knuchel sagte.

Die Schweizer Botschafter in muslimischen Ländern sprachen bei den jeweiligen Aussenministerien vor. Die Diplomaten waren bereits im Sommer auf das mögliche Szenario vorbereitet worden und hatten auch Vertreter der Medien und der Zivilgesellschaft über die Anti-Minarett-Initiative informiert.

(fest/sda)

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sicher doch
sie unterstellen mir, ich hätte schweizer bauarbeiter beleidigt.... muss ich leider von mir weisen, weil ich das nicht getan habe. aber ich war lange genug auf baustellen, praktisch sogar auf baustellen aufgewachsen und ich weiss genau, welche sprachen hier hauptsächlich anzutreffen waren!
übrigens lustigerweise hat da niemand dagegen etwas einzuwenden, dass beispielsweise diese italiener (welche noch hier sind) bis heute häufig praktisch kein wort deutsch reden ;)
und wenn wir heute auf baustellen gehen, dann ist es auch heute noch so, dass sehr viele ausländische arbeitskräfte dort gebraucht werden.... offensichtlich.... denn sonst wären sie ja dort nicht eingestellt. die schweiz hat damals arbeiter gebraucht, diese mit allen mitteln geholt (manchmal auch mit nicht sonderlich korrekten) und häuser, strassen und fabriken gebaut. wir hätten nie und nimmer genug arbeiter gehabt, um das alles selber zu schaffen und dann auch noch zu solch günstigen konditionen und ohne weitere verpflichtungen! ohne diese tausenden von fleissigen händen und füssen hätten wir wohl heute noch manchen autobahnkilometer nicht durch die schweiz... ;))
übrigens ist es ja auch heute noch so, dass gewisse branchen schlichtweg auf ausländer angewiesen sind..... gesundheitswesen, schichtdienst-jobs, reinigung, etc etc.... sehen sie sich bitte da auch mal wieder die namensschilder an! aber manchmal habe ich das gefühl, wir schweizer wollen diese menschen einfach "brauchen" und wünschten uns, wenn sie abends in geheimnisvollen löchern verschwinden würden damit sie niemanden in seiner käsigen heimatidylle stören!

dass die jungen italiener der zweiten/dritten generation nicht überheblich waren gegenüber uns schweizern.... das habe ich anders erlebt, ging ich doch mit ihnen zur schule. aber nichts ist zu verallgemeinern! aber heilig war auch damals niemand!

jeder mensch und jede institution braucht einen gewissen egoismus, das ist nur gesund. überheblichkeit und anmassung, ja sogar arroganz anderen gegenüber ist aber nicht zu rechtfertigen, ich wüsste nicht wie!?
Kommen Sie Solaris!
Die Schweiz war nie ein Kolonialstaat, hatte nie Sklaverei und zu behaupten nur die Ausländer hätten die Schweiz aufgebaut stimmt sicherlich nicht. Da können Sie ruhig mitdenken.

Ja, ab den 60 Jahren kamen viele Ausländer und arbeiteten auf dem Bau. Wir hatten aber Hochkonjunkturen und waren zuwenig Leute. Es gab und gibt auch Schweizer Maurer, Maler, Poliere, etc. die Sie hier beleidigen. Ich zumindest denke nicht dass die Schweiz den Ausländer was schuldig wäre. Ganz im Gegenteil. Wenn Sie Ihre Heimatländer in Ordnung gehabt hätten oder hätten, wären sie nie in die Schweiz gekommen.

Das Unrecht war hauptsächlich das Saisonierstatut. Das war unfair.

Sie können gerne die Schweizer Omas und Opas fragen, wie sie während und nach dem Krieg hart arbeiten musste. Meine Tessiner Onkel und Tanten wurden dann als Verdingkinder in die Deutschweiz geschickt und ausgenutzt. Das ist kein Vergleich zu einem Italiener der später in der Schweiz Arbeit fand und Sozialleistungen erhielt.

Noch heute besuchen wir Bekannte in Bari die in den 60er und 70er mit meinen Eltern arbeiteten. Die schwärmen immer noch von der Schweiz, auch wenn es ein Krampf war. Aber sie hatten oder haben Renten und alle Häuser mit dem Schweizer Lohn gebaut. Im Gegensatz zu den heutigen Einwanderern liefen die jungen Italiener auch nicht rum und erzählten allen wie stolz sie wären keine Schweizer zu sein und wie scheisse unser Land wäre.

Sicherlich war und ist nicht alles zum Besten. Aber den Vergleich brauchen wir sicherlich nicht zu scheuen! Ich bin auch Schweizer im Ausland und um mich kümmert sich auch niemand. Jedes Land schaut zuerst für sich selbst.
gerne kubra
och lieber kubra.... ICH habe nicht gesagt dass ich die allgemeine wahrheit kennen würde! sie lesen mich doch nun schon so lange und so häufig, sie wissen ganz genau dass gerade ich der bin, der immer wieder sagt dass es keine allgemeingültige wahrheit gibt! und wenn sie ganz ehrlich sind, dann werden sie bestätigen, dass ich das auch im letzten beitrag nicht behauptet habe.

soso.... multikulti und ausländer..... und sie wollen ein "ehemaliger" sein...

wer hat die schweiz gebaut? waren es eher die schweizer oder doch eher portugiesen, italiener und jugoslawen?
wer hat nach dem zweiten weltkrieg den bauersfrauen geholfen, als diese nicht mehr ein und aus wussten? waren es die russen, bulgaren und ungarn? möchten sie, dass ich meine oma nochmals frage oder möchten sie lieber auch so still sein und vor dem schreiben nochmals denken????

die schweiz wäre ohne ausländer noch überhaupt nirgends.... das wissen sie sogut wie ich :)
aber diese erkenntnis ist ein stück weit schmerzhaft.... ich kann sie verstehen!
ABER, ABER kubra, ...
.... und jetzt bringen SIE einmal, nur einmal, klare und durchsichtige Argumente an, die das entkräften, as Solaris sagte!

Jedenfalls nicht so:

- "... Und nun zu Ihrem elitären Anspruch, die Realität aller Wähler der Schweiz zu vertreten und deshalb die genau richtige Einheitsmeinung zu kennen ..."

... oder auch nicht so:
- "Und nun zu Ihrem elitären Anspruch, die Realität aller Wähler der Schweiz zu vertreten und deshalb die genau richtige Einheitsmeinung zu kennen ..."

... oder auch nicht sooo:
- "... Glauben Sie wirklich, Sie gehörten einer vernünftigen Elite an, die Dank Ihrer reinen Denk- und Willenskraft das einzig Richtige für’s Volk entscheiden könne und sich dabei zum Beispiel über den Bauarbeiter stellt, der die vom "Mulitkulti- wir haben uns lieb"Klüngel angerichtete Suppe bei der Arbeit auf der Baustelle auslöffeln muss."

... oder auch nicht so:
- "Oder besser, als die 57 % der Schweizer, die ein Zeichen setzen wollten? Sie behaupten ziemlich unverblümt, das seien Menschen, die es nicht verdient hätten, Ihrer Elite anzugehören."

Ja,kubra, das meine ich auch. Diese Schnorris gehören auch nicht zur wirklichen Elite! Das ist allerhöchsten unsere in die Lokalpresse doof grinsende CERVEKAT-PROMINENZ ..., die sich regional unterschiedlich in der Presse oder im Lokal-TV sich filmen lässt ...! Nichts Elitäres. Dumpfbacken höchstens und *.....* das dachte ich mir jetzt nur!

Dann sagten Sie noch, kubra: ".. Die SP ist immer noch da gross, wo es gilt, den nicht selbst erarbeiteten Wohlstand zu verteilen und das ist die Meinung eines Ehemaligen."

KUBRA, nein .... Nid möööglig, Sie ein ehemaliger SP-Mann? Hat man Sie denn raus gechmissen und darum jetzt so grantig und altdenkend? Sie armer Mann, Sie tun mir leid, wirklich!
Was ich doch noch sagen wollte ...
Zuerst entschuldige ich mich bei allen, die finden, dass ich zuviel präsent sei ... diese sollen doch einfach wegzappen ... grins ...

Das andere ist, ich zitiere ma mich "... Das andere, das zuhören und verstehen-wollende Gespräch, das liegt mir näher! " Dazu hätte ich nur den Wunsch, dass dies hier doch mit mehr Respekt gegeneinander gepflegt würde.

Dabei bin ich mir sicher, dass, wenn im Streiten bezgl. der Minarettinitiative alle einander auch wirklich zu-gehört und eben zu-gelesen hätten und weniger ihren FÜHRERN, denen sie zuhören und zu-applaudieren, hier und in der ganzen Schweiz, dann wäre die Abstimmung kaum mit einem Ja über die Bühne gegangen! Dessen bin ich mir sicher!

PS: Caissa, betr. Seitenhiebe ... Dazu meine ich, dass es einfach zuviele gibt, die in Wirklichkeit als Jungmänner eine Tracht Prügel bekommen hätten, wenn Sie derart unüberlegt Dinge in die Welt posaunen, die den vielen Nicht-Wehhaften enormen Schaden und Leid zufügen, wenn es denn so kommt, wie Posauner es wollten!!

Übrigens, das hat mit Roland71 rein gar nichts zu tun. Dieser Vergleich ist sogar absolut bösartig und verrät zudem, WER dieser Zuweiser ist! Schade eigentlich ...
Natürlich favorisiere ich die SP und ... auch die Grünen, wenn ...
... diese beiden Parteien ihre Arbeit tun! Das ist bei der SP teilweise sehr fraglich und bei den Grünen, da "Futter" en masse da ist ..., rel. "einfach" ... hm ...!

Sie caissa haben sicher Solaris' gut argumentierte Ansicht auch gelesen, worin er sich auslässt, was die SP noch zu lernen hat/hätte. Etwas mehr Mut zum gut und wahr (!) verargumentierten Streiten, so in etwa übersetze ich dies!

Bezgl. Sachfragen, so löst jede Partei Ihre Sachfragen auf ihre Weise.

Sobald eine FDP, die Liberalen *grins ... versucht sich sozial zu geben, dann glaube ich nicht an eine sozialverträgliche Lösung ... Das liegt in der Natur der Denkweise, die überhaupt nicht "sozial" gepolt ist, sondern liberal ich-ich-ich ... halt.

Andersherum kann eine Frage bezgl. der Erstellung eines Schulhauses sowohl vom liberalen Architekten, wie auch vom SP-Mann/Frau kompetent diskutiert werden. Die Liberalen bringen dann halt mehr die "kalten" Elemente" ein und die "Sozialen ..." vor allem diejenigen, die den Menschen mit Gefühl ... betreffen!

Anders verhält es sich vielleicht bezgl. Steuer, die den sozial Schwächeren zugute kämen ... Da hat die jüngere Vergangenheit ja gezeigt, dass es dazu eine rechte Portion Fairness benötigt und die ... "selbstzensuriert* ... mithelfen könnten, dass solche "Sachfragen" auch zum Erfolg führen!

Dass Blocher nicht Ihr Busenfreund ist, meiner auch gar nicht, das weiss ich ... Es würde mich fast betrüben ... (;-)) Nur Blocher ... seine Zeit als auch NR ist, meine ich, abgelaufen. Nur hat das seine Partei noch nicht gemerkt - oder zählt da halt immer noch und nachhaltig etwas anderes ...?

PS: Übrigens, das "nur schnell" betraf meinen unbändigen ... Drang zum Zahnarzt zu gehen - unterdessen bin ich um einen reparierten Zahn reicher und ansonsten etwas ärmer ...
Vorgesetztes
Zitat solaris
"dass sie blind den schlagworten glauben, die man ihnen vorsetzt!"
"was passiert, wenn diese leute dann plötzlich mit der realität konfrontiert werden"

Starke Worte. Solaris
Und nun zu Ihrem elitären Anspruch, die Realität aller Wähler der Schweiz zu vertreten und deshalb die genau richtige Einheitsmeinung zu kennen und diese auch lauthals verkünden zu dürfen, ja zu müssen.
Glauben Sie wirklich, Sie gehörten einer vernünftigen Elite an, die Dank Ihrer reinen Denk- und Willenskraft das einzig Richtige für’s Volk entscheiden könne und sich dabei zum Beispiel über den Bauarbeiter stellt, der die vom „Mulitkulti- wir haben uns lieb“Klüngel angerichtete Suppe bei der Arbeit auf der Baustelle auslöffeln muss. Oder besser, als die 57 % der Schweizer, die ein Zeichen setzen wollten? Sie behaupten ziemlich unverblümt, das seien Menschen, die es nicht verdient hätten, Ihrer Elite anzugehören. Sehen Sie Solaris. Diese abgehobene, überhebliche und weltfremde, an der Realität der Menschen vorbeipolitisierende Einstellung hat die SPS Stimmen gekostet. Die SP ist immer noch da gross, wo es gilt, den nicht selbst erarbeiteten Wohlstand zu verteilen und das ist die Meinung eines Ehemaligen. Meine Meinung.
schön wäre es
caissa... mir wäre das auch viel lieber und alles andere entspricht mir auch nicht.
aber:
wohin sind die linken parteien mit vernunft gekommen? wohin kommt man beim grossteil der bevölkerung mit erklärungen, mit wissenschaftlichkeit und gesundem menschenverstand? überhaupt nirgendwo hin... ganz viele menschen verstehen diese sprache nicht. die sind wohl von klein auf irgend einen polteri (vater, arzt, pfarrer, lehrer, etc) gewohnt, der ihnen sagt was richtig ist und deren selbstwertgefühl derart angeknackst ist, dass sie blind den schlagworten glauben, die man ihnen vorsetzt!
diese methoden brauchen gerade die rechten parteien in den letzten jahren über alle massen und pausenlos.... und es wirkt! schon nur die berüchtigte partei von blocher&co hat ca 30% der bevölkerung hinter sich... und wenn man diesen leuten zuhört dann haben die selber rein gar nichts zu vermelden sondenr plappern blind und pausenlos die parolen ihrer überväter nach... wären zu allem bereit um ihre überväter zu verteidigen und alles grenzt an götzenverehrung!

was passiert, wenn diese leute dann plötzlich mit der realität konfrontiert werden und sich wieder im normalen politischen umfeld bewegen müssen, sieht man ja ganz gut bei br maurer... plötzlich wird aus der ätzend kläffenden bulldogge mit wadenbeisser-manier wieder ein ganz sachlicher mann mit menschlichen zügen und der fähigkeit sich zu artikulieren und logische schlüsse zu ziehen.... einer von 7 bundesräten eben, die ihren job machen und als aufgabe nicht nur parolen-kläffen haben.

rot-grün soll also wie immer vernünftig und ruhig sein und vor allem vorbildlich sein.. wünschte ich mir auch.... aber das ist manchmal so.... unattraktiv? nicht für mich.... aber für den grossteil der bevölkerung???
Lieber Thomy, auch nur schnell
Dass Sie nicht DIE SP sind ist wohl klar, oder diese vertreten, glaube ich Ihnen. Hab nur angemerkt dass sie diese favorisieren. Gemäss Ihrem Bekenntnis klar links-liberal orientiert zu sein war meine Bemerkung wohl nicht falsch. Meine Orientierung, um das mal klar zu legen, ist folgende:
Sachfragen haben für mich Priorität und nicht eine Partei. Allerdings gilt mein momentanes Vertrauen eher dem Spektrum Mitte/Rechts. Jedoch habe ich mit dem politischen Stil des Blocherflügels und ganz rechter Politik nichts am Hut.
Linke in der Sinnkrise
Als bürgerlicher Initiativgegner und Gegner der SVP bin ich voll der Meinung, dass die SP in den letzten Jahren mehr die Partei der Ausländer als die der sozialdemokratischen Schweizer war. Das rächt sich jetzt in allen Abstimmungen. Eine schwache SP ist schlecht für das Land weil wir mit einer Politik der Balance und der Kompromisse immer gut gefahren sind.

Die SP sollte sich wieder vermehrt um die Anliegen der Schweizer kümmern und nicht aus Multikultigründen die Schweizer diskriminieren. Das hat nichts mit nationalistisch oder rechts zu tun. Das ist ihre Aufgabe. Soziale Politik in der Schweiz für Schweizer zu machen. Wobei Schweizer hier nicht unbedingt für den Pass stehen soll, sondern auch für all jene die gerne in der Schweiz leben und sich integrieren. Aber die Integration ist ein Muss.

Gerade weil die Linksparteien ein solches Vakuum aufkommen lassen, ermöglichen sie es der SVP solche lächerlichen Initiativen wie diesen Minarettartikel durchzubringen.

Innerhalb der Linksparteien muss jetzt unbedingt eine Strategieanpassung erfolgen bevor sie den Kontakt zum Volk noch ganz verlieren. Elitäres, intellektuelles Theoriegeschwatze in geschützten Politiker-Werkstätten und an den Unis oder das Vorgaukeln von heiler Welt kommen beim Volk auf der Strasse nicht mehr an. Der Wähler will pragmatische Lösungen und Entscheidung für seinen Alltag.

Als ich in der Schweiz war, sah ich nur die Plakate der SVP. Wo war die CVP, FDP, SP und die Grünen? Die haben sich nicht wirklich für ein Nein eingesetzt oder höchstens mit einem Aufwand der lächerlich war. Jetzt stehen sie vor dem Scherbenhaufen der Abstimmung und kritisieren arrogant und elitär das Volk. Das ist Demokratie meine Damen und Herren. Nach einer Abstimmung muss man ein Resultat akzeptieren und durchsetzen. Auch darum weil es durch die eigene Unfähigkeit und Dummheit im Vorfeld erst möglich wurde.
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