Calmy-Rey nimmt an Afghanistan-Konferenz teil

publiziert: Dienstag, 10. Jun 2008 / 17:38 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 10. Jun 2008 / 18:04 Uhr

Bern - Aussenministerin Micheline Calmy-Rey vertritt am Donnerstag die Schweiz an der Internationalen Konferenz zur Unterstützung Afghanistans in Paris. Dies teilte das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Dienstag mit.

Aussenministerin Calmy-Rey wird am Donnerstag in Paris erwartet.
Aussenministerin Calmy-Rey wird am Donnerstag in Paris erwartet.
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Zwei Jahre nach dem Londoner «Afghanistanpakt» kommen Vertreter von 80 Staaten und der UNO in Paris zusammen. Sie wollen mit der afghanischen Regierung weitere Aufbauhilfen vereinbaren.

Eröffnet wird das Treffen von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy sowie UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon und dem afghanischen Präsidenten Hamid Karzai.

Afghanische Zivilgesellschaft einbinden

Neben Finanzfragen steht dabei die schrittweise Übergabe der Verantwortung an die Afghanen selbst im Mittelpunkt. Die Zivilgesellschaft soll eingebunden werden, um den radikalislamischen Taliban die Basis im Volk zu entziehen.

Wie das EDA schreibt, unterstützt die Schweiz Afghanistan seit 1977. Nach dem Sturz des Taliban-Regimes 2002 hätten sie die Aktivitäten der humanitären Hilfe primär auf Flüchtlinge und intern Vertriebene ausgerichtet. Seit 2004 habe sich die Schweiz dann mehr und mehr auf den Wiederaufbau des Landes konzentriert.

(tri/sda)

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Gutgemeint
Die Aufbauhilfe verfolgt hehre Ziele: wenn das Volk erst mal zu essen habe und sich demokratisch entwickelt, hätten Radikale weniger Zulauf. Demokratie setzt aber gebildete, mündige Bürger voraus. Wenn die Hälfte der Bevölkerung, d.h. die Frauen, heute noch grösstenteilsl von Bildung ferngehalten werden und diese primär in Koranschulen erfolgt geschieht aber das Gegenteil - die Erstarkung der islamistischen Bewegungen in vielen Ländern zeigt es deutlich. Unerwähnt bleibt auch immer, dass die Drahtzieher des Terrorismus keine verzweifelten, ausgebeuteten Underdogs sind sondern oft Sprösslinge aus gutem Hause (s. Bombenattentäter in London, Osama Bin Laden gehört zu einem sehr einflussreichen Clan, Rolle saudischer Financiesr, um einige zu nennen). Ernüchternd sind z.Bsp. die spärlichen Erfolge der Entwicklungshilfe in Afrika, wo die immensen Gelder aus dem Ausland die Korruption verschlimmern, neue Eliten heranzüchten und die wenigen, lokal gewachsenen Strukturen sogar zerstören.
Zu Ariel : kürzlich las ich auf www.cicero.de unter "Debatte" einen eindringlichen Text von Arthur Cohn, den Basler Filmproduzenten. Er rückt da einige geschichtliche Dinge betr. Israel-Palästinenser-Frage zurecht. Für Sie wahrscheinlich keine neuen Erkenntnisse, für mich doch sehr aufschlussreich.
Frage
Ich stelle mir diese Frage auch.Was kann man dagegen tun? Unser Regierung hilft unseren Gegnern.
Calmy-Rey nimmt an Afghanistan-Konferenz teil
Pakistan unterstützen?

97% der Einwohner Pakistans sind Moslems. Deren Glauben schreibt vor, uns ungläubige zu töten - in der heuteigen Zeit, Zitat aus dem Koran:

"Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt (nach anderer Übersetzung drastischer: Dann schneidet ihnen die Hälse ab), bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt (...) Und hätte Allah gewollt, er hätte selber Rache an ihnen genommen; jedoch wollte er die einen von euch durch die anderen prüfen. Und diejenigen, die in Allahs Weg getötet werden, nimmer leitet er ihre Werke irre. Er wird sie leiten und ihr Herz in Frieden bringen. Und einführen wird er sie ins Paradies.."

Nochmal meine Frage: Pakistan unterstützen?
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