Calmy-Rey verspricht Spende für Jakarta

publiziert: Donnerstag, 8. Feb 2007 / 07:48 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 8. Feb 2007 / 12:40 Uhr

Phnom Penh - Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey hat in Jakarta eine Spende der Schweiz von 500 000 Fr. für die durch Überschwemmungen verwüstete indonesische Hauptstadt angekündigt. Sie ist für Gespräche mit dem Präsidenten Susilo Bambang Yudhoyono in der Kapitale.

Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey.
Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey.
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Mit einem Teil des Betrages wird das indonesische Rote Kreuz unterstützt, der Rest wird für die Instandsetzung der Abwasserversorgung des Quartiers Rawa Buaya im Osten Jakartas eingesetzt. Rawa Buaya wurde von der Unwetterkatastrophe besonders stark in Mitleidenschaft gezogen.

Die seit Anfang Februar auf die Insel Java niederprasselnden Regenfälle haben zur Evakuierung von fast 400 000 Menschen in Jakarta und Umgebung geführt, wie die UNO mitteilte. Nach der vorläufigen Bilanz kamen rund fünfzig Menschen ums Leben.

Treffen mit indonesischem Amtskollegen

Im Zentrum des Gesprächs zwischen Micheline Calmy-Rey und Susilo Bambang Yudhoyono standen Wirtschafts- und Entwicklungsfragen sowie die Stärkung der Institutionen.

Mit Blick auf demokratische Reformen hat Indonesien nach Meinung des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) einen «beachtlichen Weg zurückgelegt», wie EDA-Sprecher Lars Knuchel der Nachrichtenagentur SDA sagte.

Die Schweiz ermutige die Förderung des Rechtsstaates und der Menschenrechte durch einen regelmässigen Dialog. In mehreren Regionen Indonesiens gibt es jedoch eine ethnisch-religiöse Krise zwischen Christen und Muslimen.

Bei Zusammenstössen zwischen den beiden Gruppen auf der Insel Celebes (Sulawesi) wurden in den Jahren 2000 und 2001 mehr als tausend Menschen getötet. Obwohl es immer wieder zu Gewalttaten kommt, zögert Jakarta mit einem Eingreifen.

(bert/sda)

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