Cannabiskonsumprobleme
publiziert: Dienstag, 3. Dez 2002 / 13:01 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 3. Dez 2002 / 14:16 Uhr

Bern - 18 Prozent der jungen Erwachsenen in der Schweiz nehmen in ihrer unmittelbaren Umgebung Cannabisprobleme wahr. Die Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) nimmt dies zum Anlass, Massnahmen des Jugendschutzes und der Früherkennung zu fordern.

Die SFA befragte laut einer Mitteilung landesweit 1500 Personen im Alter von 18 bis 74 Jahren. Gemäss der Umfrage nehmen 7 Prozent der Allgemeinbevölkerung in ihrem Familien- und Bekanntenpreis Personen wahr, die Probleme durch den Konsum von Cannabis haben.

Etwas mehr Frauen, vor allem aber junge Menschen, orten im persönlichen Umfeld Probleme mit Cannabis. In der Altergsruppe der 18- bis 24-Jährigen zeigen 18 Prozent, also fast jede fünfte befragte Person, eine Sensibilität für problematischen Cannabisgebrauch bei ihnen nahe stehenden Personen.

Da in dieser Altersgruppe besonders häufig gekifft werde - gut ein Viertel täten es - komme diesem Problembewusstsein besondere Bedeutung zu, schreibt die SFA. Offenbar wüssten diese jungen Menschen, wovon sie sprechen.

Über die Art der Probleme und deren tatsächliche Verursachung durch Cannabis wurde durch die Studie nichts weiter in Erfahrung gebracht. Dennoch sollte nach Ansicht der SFA der hohe Grad an Problemsensibilisierung Anlass sein, die Anstrengungen in der Cannabisprävention zu verstärken.

Cannabis sei keine harmlose Freizeitdroge. Der Konsum müsse unbedingt durch Massnahmen des Jugendschutzes und Früherkennung problematischen Gebrauchs begleitet werden.

(bert/sda)

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