Caritas Schweiz hilft Opfern der Nahrungsmittelkrise

publiziert: Sonntag, 20. Apr 2008 / 11:53 Uhr / aktualisiert: Freitag, 12. Nov 2010 / 14:13 Uhr

Bern - Caritas Schweiz intensiviert die Hilfe für Opfer der Nahrungsmittelkrise. Das Hilfswerk hat nach eigenen Angaben 500'000 Franken als Soforthilfe bereit gestellt.

Bauern erhalten Saatgut, damit die nächste Aussaat gesichert ist.
Bauern erhalten Saatgut, damit die nächste Aussaat gesichert ist.
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Mit dem Geld soll Sofort- und Überlebenshilfe in Haiti, Mali, Südsudan, Bangladesch und im Grenzgebiet zu Birma geleistet werden, wie Caritas Schweiz am Sonntag mitteilte.

In Haiti werden 20'000 arme Familien während drei Monaten mit Lebensmitteln versorgt. 10'000 Bauern erhalten Saatgut, damit die nächste Aussaat gesichert ist.

Gemeinsam mit anderen Hilfswerken unterstützt Caritas Schweiz 150'000 Flüchtlinge an der thailändischen Grenze zu Birma. Sie erhalten Reis, Öl, Bohnen und Salz.

Nachhaltige Ernährungssicherung

Im Südsudan stellt Caritas mittellosen Familien, die nach dem Friedensschluss ins Land zurückgekehrt sind, Güter des täglichen Bedarfs zur Verfügung.

Und in Mali gibt sie auf lokalen Märkten, wo die Armen einkaufen, verbilligte Lebensmittel wie Reis und Hirse ab. Das beeinflusse insbesondere in den Städten die Preise zugunsten der benachteiligten, landlosen Bevölkerung, teilte Caritas mit.

Neben der Nothilfe realisiert Caritas Schweiz nach eigenen Angaben zur Zeit rund hundert Projekte, die der langfristigen und nachhaltigen Ernährungssicherung dienen.

(smw/sda)

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