Chàvez bei der UN: Es riecht nicht mehr nach Schwefel
publiziert: Freitag, 25. Sep 2009 / 07:25 Uhr / aktualisiert: Freitag, 25. Sep 2009 / 20:24 Uhr

New York - Der venezolanische Staatschef Hugo Chávez hat sich in seiner Rede vor der UNO-Generalversammlung versöhnlich gegenüber US-Präsident Barack Obama gezeigt. Es rieche dieses Mal beim Rednerpult nicht mehr nach Schwefel, sondern nach Hoffnung, sagte Chávez.

Hugo Chávez gab sich versöhnlich gegenüber Obama.
Hugo Chávez gab sich versöhnlich gegenüber Obama.
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2006 hatte Chávez Obamas Vorgänger George W. Bush vor der UNO-Vollversammlung noch als Teufel bezeichnet und sich darüber beschwert, dass es nach dessen Rede dort nach Schwefel rieche. Jetzt rief er Obama nun mit einem ironischen Unterton auf, sich den Sozialisten und der «Achse des Bösen» anzuschliessen.

Gleichzeitig übte er in seiner mehr als einstündigen Rede aber auch Kritik an den USA. Er rief Obama auf, das Embargo gegen Kuba aufzuheben und den umstrittenen Plan aufzugeben, US-Soldaten auf Militärstützpunkten in Kolumbien zu stationieren.

Mugabe greift Westen an

Mit Blick auf die Atompolitik Obamas forderte Chávez die USA auf: «Zerstören Sie ihre eigenen Waffen!» Der UNO-Sicherheitsrat hatte zuvor eine von den USA eingebrachte Resolution verabschiedet, die zu einer atomwaffenfreien Welt aufruft.

Simbabwes Präsident Robert Mugabe seinerseits griff den Westen in seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung scharf an. Vor den Delegierten in New York warf er der EU und den USA vor, Sanktionen gegen sein Land trotz der Wirtschaftskrise weiter aufrecht zu halten.

«Wo sind ihre humanitären Prinzipien, wenn ihre illegalen Sanktionen das Leben unserer Kinder zerstören?», sagte Mugabe. Der Westen wolle seine gemeinsam mit dem ehemaligen Oppositionsführer Morgan Tsvangirai gebildete Regierung spalten.

(fkl/sda)

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