China fordert Offenheit über SARS
publiziert: Samstag, 19. Apr 2003 / 08:36 Uhr

Peking - Nach internationaler Kritik an seiner Informationspolitik hat China im eigenen Land harte Strafen für das Verschweigen von Fällen der Lungenkrankheit SARS angedroht. Dies berichten die staatlich kontrollierten Medien.

SARS ist in China meldepflichtig.
SARS ist in China meldepflichtig.
Ministerpräsident Wen Jiabao habe davor gewarnt, Fälle von SARS nicht oder verzögert zu melden. Jeder, der Fälle von SARS verschleiert oder die Weitergabe von Informationen verzögert, wird hart bestraft, da die Angelegenheit die Gesundheit und Sicherheit des Volkes betrifft, zitierte die englischsprachige Zeitung China Daily Wen.

Zuvor hatte die Führung der kommunistischen Partei der Lungenkrankheit den Kampf angesagt. Diese brach nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im November in der südchinesischen Provinz Guandong aus und verbreitete sich von dort in mehr als 20 Staaten.

Die WHO hatte den chinesischen Behörden vorgeworfen, nicht alle Erkrankungsfälle zu melden. So gebe es in der Hauptstadt Peking möglicherweise bis zu 200 SARS-Fälle. Die Gesundheitsbehörden dagegen sprachen von nur 37 Fällen. Bislang sind 67 Patienten in China und 69 im benachbarten Hongkong an SARS gestorben.

Nach WHO-Angaben sind mehr als 3500 Menschen in 25 Ländern an SARS erkrankt. Mehr als 160 Menschen starben an der Krankheit. Wirtschaftsexperten gehen davon aus, dass durch SARS bislang Schäden in Höhe von weltweit mindestens 30 Milliarden Dollar entstanden sind.

(rr/sda)

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