Chinesen fliehen aus Angst vor neuem Beben
publiziert: Dienstag, 20. Mai 2008 / 06:53 Uhr

Peking - Aus Angst vor neuen schweren Erdbeben sind zehntausende Einwohner der Stadt Chengdu im Südwesten Chinas aus ihren Häusern geflohen. Auf den Strassen aus der Hauptstadt der Provinz Sichuan bildeten sich Staus, die Menschen suchten freie Flächen auf.

Gestern gedachte die ganze Nation mit einer Schweigeminute den Opfern.
Gestern gedachte die ganze Nation mit einer Schweigeminute den Opfern.
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Ausgelöst wurde die Panik durch einen Fernsehbericht, demzufolge ein Beben der Stärke 8 bevorstehe. Seit der Erdbebenkatastrophe vor einer Woche sind die Nerven der Menschen extrem angespannt.

Im Kreis Pingwu wurde der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge ein Nachbeben der Stärke fünf registriert.

Bei dem Beben am 12. Mai waren mehr als 34'000 Menschen getötet und 245'000 Menschen verletzt worden. Fast 30'000 Menschen werden noch vermisst.

Spenden decken Schaden bei weitem nicht

Die wirtschaftlichen Schäden durch das Beben für die Unternehmen in der Region bezifferte die Regierung auf 67 Milliarden Yuan (10 Milliarden Franken).

Die Spenden aus dem In- und Ausland an Hilfslieferungen und Finanzzusagen für die Erdbebenopfer erreichten eine Höhe von umgerechnet 1,6 Milliarden Franken.

Staatstrauer

Am Montag begann eine dreitägige Staatstrauer für die Opfer. Auch der olympische Fackellauf in China wird für drei Tage unterbrochen.

Um 14.28 Uhr Ortszeit (08.28 Uhr MESZ) - genau eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben - gedachte die Nation in drei Schweigeminuten der Toten.

Einen Erfolg konnten derweil Helfer im Bezirk Beishan vermelden. Sie bargen einen etwa 80-jährigen Mann lebend aus den Trümmern seines Hauses.

Er hatte 160 Stunden auf Hilfe gewartet. «Sein Bein war abgetrennt, aber er hat sich weiter hartnäckig ans Leben geklammert», sagte einer der Retter.

(rr/sda)

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